„Ich mag nicht mit Vermummten und schon gar nicht mit Robotern diskutieren, da ist mir schade um die Zeit“, verkündete ORF-Moderator Armin Wolf zu Beginn dieses Jahres auf Twitter.

Ein Bericht von Paul Wiesinger

Grund für diese Aussage war laut Wolf: die Zunahme von Followern mit „offensichtlichen“ Fake-Accounts in seinem Twitter-Profil.

„Seit 2, 3 Monaten bekomme ich hier immer mehr Follower, die Fake-Namen verwenden und als Profilbilder Eier, Zeichnungen oder Stock-Fotos“ haben, beschwert sich der stellvertretende Chefredakteur des ORF-Fernsehens.

Haben „Social Bots“ Trump zum Wahlsieg verholfen?

Auf welches Internet-Phänomen machte Armin Wolf hier aufmerksam? Vermutlich auf sogenannte „Social Bots“.

„Social Bots“ sind Programme, die über soziale Netzwerke menschliche Verhaltensmuster simulieren, indem sie automatisiert Nachrichten und Inhalte verfassen, die sie dann über die sozialen Netzwerke verbreiten.

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Chat Bots

Die Aufgaben solcher Bots können nach Wunsch und Ziel des Programmierers sehr unterschiedlich sein.

Sie können beispielsweise Mitarbeitern von Kundendiensten viel Arbeit abnehmen, indem sie automatisiert auf Standardfragen von Kunden antworten. Solche Bots sind unter dem Begriff „Chat Bots“ bekannt.

Meinungsmache?

Social Bots können aber auch in sozialen Netzwerken aktiv werden und dort gezielt Werbung verbreiten. Je nachdem, wie aufwendig die Bots programmiert sind, kann der Betrachter heutzutage oft kaum noch unterscheiden, ob hinter dem Account ein echter Mensch oder ein Programm steckt.

Und an diesem Punkt wird das Thema interessant. Seit Anfang des vergangenen Jahres häufen sich Medienberichte darüber, dass solche großen Bot-Netzwerke die Fähigkeit hätten, Meinungsmache im Netz zu betreiben und bei Wahlen Internetnutzer in eine bestimmte Richtung lenken würden.

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