Eine Serie von Messerattacken seitens radikaler, muslimischer Insassen auf Gefängniswärter war Mitte Jänner der Auslöser für landesweite Proteste französischer Gefängniswärter.

Sie fordern mehr Sicherheit und Maßnahmen gegen die islamistische Radikalisierung in den Gefängnissen.

Der jüngste Vorfall ereignete sich vor einer Woche im Borgo-Gefängnis auf Korsika. Ein radikal-muslimischer Gefangener attackierte zwei Wärter und rief: „Allahu Akbar“. Sie kamen mit schweren Schnittwunden ins Spital.

Attacken immer brutaler

Die örtliche Gefängnisgewerkschaft gab zu, dass der Angreifer als aggressiv bekannt und als solcher auf einer Liste vorgemerkt war. Der Messerstecher saß wegen Mordes im Gefängnis. Er hatte einen Mann vor einem Nachtklub zu Tode geprügelt.

Einige Tage davor kam es zu ähnlichen Attacken in anderen Gefängnissen des Landes. Im Hochsicherheitsgefängnis von Vendin-le-Vieil attackierte der 51-jährige früherer Al-Qaida-Mann, Christian Ganczarski, einige Wärter mit einer Schere und mit Rasierklingen. Wieder einige Tage später griff ein verurteilter Mörder im Gefängnis von Mont-de-Marsan einen Wärter an.

Polizei mit Tränengas gegen Wärter-Protest

Das Fass zum Überlaufen brachten Ereignisse in Europas größtem Gefängnis von Fleury-Mérogis. Dort weigerten sich etwa 120 Gefangene, in ihre Zellen zurückzukehren. Daraufhin traten 150 Gefängniswärter in Streik. Sie protestierte gegen die brutalen Attacken und die Radikalisierung der Gefangenen.

Vier Tage lang dauerte der Proteststreik, bei dem sie eine Barrikade mit brennenden Reifen errichteten, um ihre Kollegen daran zu hindern, das Gefängnis zu betreten. Ein 28-jähriger Wärter berichtete: „Die Polizei griff uns dann mit Tränengas an, wir versuchten durchzuhalten“.

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Islamistische Radikalisierungs-Hochburgen

Die Gefängnisse sind heillos überfüllt. Viele der Insassen sind Muslime. Im Gefängnis von Fleury-Mérogis sind 4.300 Gefangene untergebracht. Dort sitzt auch das jihadistische Schwerkaliber Salah Abdeslam ein, der einzige Überlebende nach den Terrorattacken von Paris im November 2015.

Ein Franzose, der wegen Betrug im Gefängnis saß, berichtete: Als Abdeslam eingewiesen wurde, empfingen ihn die Insassen mit Applaus. Leute, wie er, seien Ikonen in den Gefängnissen. Man nimmt an, dass 70 Prozent der Insassen von Gefängnissen um Paris Muslime sind. Dies weiß man nur deshalb, weil so viele den Ramadan feiern. Anders ist das nicht feststellbar, da laut französischem Gesetz nicht nach Religion und Ethnie gefragt werden darf.