Im Lübecker Stadtteil Kücknitz hat ein rund 35 Jahre alter Iraner wahllos Passagiere in einem Bus angegriffen und 14 Personen verletzt und teilweise sogar schwer verletzt. Der Täter wurde kurze Zeit später gefasst.

Wie Medien berichten, sei der Bus war voll besetzt in Richtung Travemünde unterwegs gewesen. Plötzlich habe ein Passagier einen Rucksack fallen gelassen, eine Waffe gezogen und Passagiere im Bus attackiert.

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Passagiere flüchteten

Der Fahrer habe den Bus sofort gestoppt und die Türen geöffnet, damit Passagiere flüchten konnten. Auch er wurde attackiert. Der Täter floh und soll einen qualmenden Rucksack im Bus hinterlassen haben, der wurde schnell gelöscht.

Ein Streifenwagen war zufällig in der Nähe und wurde auf den Vorfall aufmerksam. Polizisten nahmen den Täter schließlich fest.

„Es war ein Gemetzel“

Eine geschockte Augenzeugin aus dem Bus berichtete: „Eines der Opfer hatte gerade seinen Platz einer älteren Frau angeboten, da stach der Täter ihn in die Brust. Es war ein Gemetzel!“.

Ein anderer Augenzeuge, der am Tatort wohnt, sagte: „Die Passagiere sprangen aus dem Bus und schrien. Es war furchtbar. Dann wurden die Verletzten abtransportiert. Der Täter hatte ein Küchenmesser.“ Laut Informationen der „Lübecker Nachrichten“ soll es sich bei dem Angreifer um einen Iraner handeln. Das Motiv ist zur Zeit noch unbekannt.