Die Nachricht sorgte auch in Österreich für Aufsehen: Am 27. November wurde der Bürgermeister der westdeutschen Stadt Altena, Andreas Hollstein (CDU), mit einem Messer angegriffen.

Ein Kommentar von Online-Chefredakteur Johannes Schüller

Der Täter: Ein einheimischer 56-Jähriger, der mit finanziellen Problemen zu kämpfen hatte. Die Messerattacke auf den besonders asylfreundlichen Bürgermeister fand in einem Dönerladen statt, der Angreifer soll dem umstrittenen Politiker erklärt haben: „Sie lassen mich verdursten und holen 200 Flüchtlinge nach Altena.“

„Rechtsextreme Attacke“

Deutschsprachige Mainstream-Medien nahmen diese Aussage umgehend als Grundlage, um von einer brutalen „rechtsextremen Attacke“ zu schreiben. Beiläufig wurde schließlich später berichtet, dass dem Mann das Wasser abgestellt worden war.

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Klare Nachweise für Verbindungen des Täters zur rechtsextremen Szene fehlen bis heute. Als „Fake News“ erwiesen sich ebenso schnell Berichte, wonach Hollstein „schwer verletzt“ worden sei.

 

Renommierte, doch nonkonform gewordene Journalisten wie Alexander Wendt, der unter anderem für die deutschen Zeitungen „Stern“, „Tagesspiegel“ und „Focus“ schrieb, zweifelten schnell an der offiziellen Variante:

„15 Zentimeter lange Schnittwunde“

Fotografien zeigen dagegen nur ein wenige Zentimeter langes Pflaster am Hals. Mainstream-Medien betonten einhellig, es handele sich hier um eine „15 Zentimeter lange Schnittwunde“.

Die Ex-DDR-Bürgerrechtlerin und ehemalige Grünen- und spätere CDU-Bundestagsabgeordnete Vera Lengsfeld spricht in ihrer Top-Analyse von „alltäglicher Heuchelei und Propaganda“.

„Von den alltäglichen Messerangriffen, von denen es nach Schätzungen etwa zehn täglich gibt, ist meist nur in den Lokalnachrichten die Rede“, unterstreicht Lengsfeld.

Islamisten-Attacke verschwiegen

Bezeichnend: Über eine offenkundig islamistische Messerattacke in Köln, die wenige Tage nach dem Angriff von Altena stattfand, wurde lediglich in regionalen Medien berichtet.

Der türkische Täter schrie „Allahu Akbar“, stürmte in Läden und bedrohte zahlreiche Passanten mit einem Messer. Kurze Zeit nach der Horror-Tat wurde der islamistische Türke bereits als „psychisch kranker“ Mann eingeordnet („Wochenblick“ berichtete).