In der Nähe der U6 Station Gumpendorfer-Straße in Wien-Mariahilf eskalierte ein „Streit“ zwischen „drei Männern“. Dabei erlitt einer der beteiligten mehrere Messerstiche in den Rücken.

Die Gewalt in Wien nimmt kein Ende. Am Donnerstag dem 28. Mai endete ein Streit in der Nähe der berüchtigten U6 blutig. Der Konflikt fand vor der „Suchthilfe Jedmayer“ statt. Die FPÖ fordert nun die Schließung des Gewalt- und Drogen-Hotspots.

„Dieser neuerliche Vorfall vor dem Jedmayer steht sinnbildlich für die gescheiterte Sozialromantik in Mariahilf. Die Suchthilfeeirichtung zieht ein bestimmtes Klientel in den Bezirk, welches die Situation für die Anrainer unerträglich macht“, sagte FPÖ-Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer und erklärte, dass die Bevölkerung Schwierigkeiten hat, den Bereich vor und in der U6-Station Gumpendorferstrasse zu passieren. „Junkies belagern den Eingang und machen weder für Frauen noch Kinder Platz. Wer höflich bittet, vorbei zu dürfen, wird in der Regel von den Junkies angepöbelt“, berichtet Kohlbauer von zahlreichen Beschwerden betroffener Bürger.

Der blaue Bezirksparteiobmann erneuerte seine Forderung, die Suchthilfe Jedmayer an diesem Standort endgültig zu schließen: „Bürgermeister Ludwig und Bezirksvorsteher Rumelhart sollten sich endlich auf die Seite der Anrainer stellen und dieses gescheiterte Projekt beenden“.