Schreckliche Bluttat: Weil er mit seinem Leben unzufrieden war, stach ein 23-jähriger Afghane mitten in Wien zuerst wahllos auf eine dreiköpfige österreichische Familie, danach auf einen jungen Tschetschenen ein.

Aktuellsten Informationen zufolge schwebt der Familienvater, ein 67-jähriger Zahnarzt aus Wien, nicht mehr in Lebensgefahr. Auch bei seiner 56-jährigen Frau und seiner 17-jährigen Tochter besteht mittlerweile zum Glück keine Lebensgefahr mehr.

Brisant: Offenbar soll der afghanische Täter bei der Messer-Attacke auch „Allah, Allah“ gerufen haben“.

„Allah, Allah“ gerufen?

Am Mittwochabend verließ die Familie ein Restaurant beim Aufgang der Wiener U-Bahn-Station Nestroyplatz, als der Afghane völlig unerwartet vor einem japanischen Restaurant in der Praterstraße auf die Familie einsticht und sie blutüberströmt liegen lässt.

Wie das Onlineportal „oe24“ berichtet, soll der Täter bei der Tat „Allah, Allah“, gerufen haben. Das habe ein Zeuge gegenüber dem oe24-Presseteam erklärt, wie es dort heißt. Weitere Augenzeugen wollen nichts von dem „Allah“-Ruf gehört haben. Auch der mutmaßliche Täter verneint dies. Er betonte  die Tat sei „nicht politisch motiviert“ gewesen.

Wallentin warnt

Der renommierte Bestseller-Autor und Top-Jurist Tassilo Wallentin äußert dazu auf Facebook eine brisante Theorie:

Schwere Verletzungen

Der Familienvater erlitt bei der Messer-Attacke sehr schwere Verletzungen. Er musste am Tatort noch reanimiert werden und schwebte aufgrund schwerer Lungenverletzungen zeitweise in Lebensgefahr. Dessen 56-jährige Frau wurde – ebenso wie die 17-jährige Tochter – an der Leber verletzt. Auch sie mussten ins Spital eingeliefert werden.

Zahnarzt kämpfte um sein Leben

Wie die „Kronen-Zeitung“ berichtete, hatte er einen Nierenstich erlitten und lag im künstlichen Tiefschlaf.

Nach der Attacke auf die Familie lief der Täter weiter zum Praterstern und griff ein weiteres, afghanischstämmiges Opfer an, offenbar einen Bekannten aus dem Drogenmilieu. Der Afghane erlitt lebensgefährliche Bauch- und Stichverletzungen. Er überlebte die Attacke.

Täter offenbar Asylwerber

Als Tatmotiv gab der Afghane – er ist als abgelehnter Asylwerber illegal in Österreich aufhältig – an, er sei in einer „schlechten, aggressiven Stimmung“ gewesen. Den Tschetschenen hat offenbar für seinen Drogensucht mitverantwortlich gemacht. Die Familie traf es völlig zufällig.

Zur Tat ist selbst ist er geständig und befindet sich in Untersuchungshaft.

Englischsprachige Presse deutlicher

Auch ausländische Medien berichten über den Fall. In der englischsprachigen Presse wird – anders als in Österreich – unter anderem deutlicher auf den mutmaßlichen „Allah-Ruf“ des Täters eingegangen.