In Ried im Innkreis bedrohte ein neunjähriger Volksschüler mit türkischem Migrationshintergrund seine Mitschüler mit einem Messer. Da er strafunmündig ist, wird von der Staatsanwaltschaft Ried das Verfahren eingestellt.

Die Bedrohungen fanden allerdings nicht in der Schule statt, sondern im Stadtgebiet. Der Bub fand auf dem Weg nach Hause ein altes Messer und bedrohte damit Mitschüler. Als Motiv gab er an, gehänselt worden zu sein.

Mitschüler mit Messer bedroht

Wie die „OÖN“ berichten, soll er wörtlich zu ihnen gesagt haben: „Meine Aufgabe ist es, Menschen zu töten.“ Demnach schickten besorgte Eltern der Zeitung einen Brief zu.

Der Vorfall ereignete sich bereits Mitte April. Der Schüler gibt die Bedrohungen zu, ist allerdings strafunmündig, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft gegenüber den OÖN bestätigte.

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Ist er ein Problemkind?

Offenbar wurde er von Mitschülern gehänselt, wollte sich so „rächen“, sagt aber zugleich, dass er die Bedrohungen nicht ernst gemein hätte.

Auch die Schule hat den Vorfall bestätigt. Abgesehen von den Bedrohungen soll er aber kein Problemkind sein. Jetzt werden Gespräche mit den Eltern geführt.