Schauplatz Josef-Strauß-Park im 7. Wiener Gemeindebezirk. Wie die APA politisch korrekt berichtete, kam es zu einem „Raufhandel“ zwischen 15 Jugendlichen. Das fehlende Detail: Es handelte sich um junge Männer mit Migrationshintergrund. Aus der „Rauferei“ wurde ein Blutbad mit Bauchstich, Schnitten in den Hals und weiteren Messerwunden. 

Markus Reiter von den Grünen ist Bezirksvorsteher in Wien-Neubau. Diesem war es im Jahr 2018 noch sehr wichtig, per Presseaussendung festzuhalten, dass dort „keine nennenswerten Delikte vorgekommen“ wären. Vielmehr forderten die Grünen damals eine Entschuldigung der Polizei für eine Schwerpunktaktion im Park. Es gäbe einen Anschein „willkürlichen Vorgehens“. Menschen mit dunkler Hautfarbe würden schlechte Erfahrungen mit diskriminierenden Polizeikontrollen machen.

Langjährige Geschichte der Intensivgewalt

Entweder die Zeiten haben sich seither geändert, oder man ist in diesen Kreisen hinsichtlich migrantischer Intensivgewalt sehr gut im Wegsehen. Anrainer schildern ein gänzlich anderes Bild der Lage. Dies bestätigt auch die Statistik. In nur 6 Monaten des Jahres 2018 wurden 13 Körperverletzungen, 2 Raubüberfälle und 4 Drogendelikte bekannt. Es handelt sich also in Wahrheit um einen Brennpunkt der Intensivgewalt. Täglich soll es zu Zusammenrottungen kriminalitätsaffiner Jugendlicher verschiedenster Herkunft kommen.

Bauchstich, Halsschnitt, Täter flüchtig

Am Freitag, dem 8. November brachte ein Funken das Pulverfass wieder einmal zur Explosion. Zwei Jugendbanden standen sich gegenüber, mindestens 15 Personen sollen beteiligt gewesen sein. Erst flogen die Fäuste, dann griff man zum Messer.  Ein 14-Jähriger kassierte einen Bauchstich, ein 15-jähriger Türke wurde durch einen Schnitt in den Hals schwer verletzt. Wer in einem Streit ein Messer zieht, handelt in Tötungsabsicht. Es geht in solchen menschenverachtenden Auseinandersetzungen darum, den Kontrahenten mit allen Mitteln zu vernichten. Bei der Eskalation im Josef-Strauß-Park soll der Täter laut Zeugenaussagen afghanischer Herkunft sein. Die Polizei berichtete in einer Presseaussendung, dass dem oder den Tätern die Flucht gelang.

Grüne von Konzept des Parks überzeugt

„Die Neugestaltung des Josef-Strauss Parks wurde unter intensiver Beteiligung der AnrainerInnen vorgenommen und der Park ist seit Wiedereröffnung bei der Bevölkerung sehr beliebt“, so der grüne Bezirksvorsteher Reiter im Oktober 2018. Weshalb man Familien zumutet, einen Kinderspielplatz unter solchen Rahmenbedingungen sorgenfrei nutzen zu wollen, kommentierte Reiter damals nicht. Die Zeiten, wo man seine Kinder noch alleine auf einen Spielplatz geschickt hat, dürften in Wien-Neubau schon lange Geschichte sein.