Seit Türkei-Präsident Erdogan die Schleusen für Migranten nach Europa öffnete, baut sich eine gigantische Flüchtlingswelle auf, die droht, bald über uns zu schwappen. „Größer, stärker, schlimmer als alles was im Jahr 2015 passiert ist“, wird es wohl werden – meinen Experten.

Ein Kommentar von René Rabeder

#EsWirdEng

Viele Politiker, Aktivisten und Bürger haben ihre rosarote Taucherbrille bereits aufgesetzt – die ersten Teddybären sind gekauft, die ersten Luftballons so prall mit Luft gefüllt, wie die Taschen und Kassen der Asyl-Industrie mit dem Blutgeld der steuerzahlenden Mittelschicht.

#WirHabenPlatz – unter diesem Hashatg kämpfen linke Internet-Nutzer darum, jetzt Flüchtlinge aufzunehmen. Was sie dabei aber alle vergessen: ihre private Adresse neben diesen Inbegriff des Wortes „Gratismut“ zu setzen. Blickt man sich ernsthaft um, geht man mit offenen Augen durch die Straßen, durch die Parks, durch die Bahnhöfe unserer europäischen Heimatstädte, muss man eigentlich etwas ganz anderes feststellen. Nämlich: #EsWirdEng.

Haben wir Platz an Schulen?

Auch wenn Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen betont, man habe bezüglich der Nachwirkungen der letzten Krise aus dem Jahr 2015 „alles im Griff“ drängt sich die Frage auf: Haben wir noch Platz an unseren Schulen? Wo 28 Prozent der Schüler alleine in den oberösterreichischen Pflichtschulen nicht Deutsch als Muttersprache haben? Wo -auch wieder nur in Oberösterreich – bei 56 Pflichtschulen der Anteil der Schüler mit nicht-deutscher Muttersprache bei über 70 Prozent, in zwölf davon sogar bei über 90 Prozent, liegt? Hat man in der Stadt Wels noch Platz, wo der Anteil der Volksschulen, an denen viele Kinder großen Förderbedarf haben bei besorgniserregenden 81,9 Prozent liegt?

Haben wir Platz am Bahnhof?

Haben wir noch Platz am Linzer Hauptbahnhof, wo seit dem Jahr 2015 Gruppen junger, männlicher Migranten das Bild dominieren? Wo sich Reisende nicht mehr zu ihren Zügen trauen; aus gutem Grund, stehen dort Drogenkriminalität, Messerstechereien, und sogar sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung.

Hat jene verzweifelte Geschäftsfrau, die sich letzten Sommer an mich wandte, noch Platz vor ihrem Geschäft – vor dem an manchen Tagen bis zu 50 schwarzafrikanische Drogendealer stehen und ihre Kunden verjagen?
Hat die Stadt Wien noch Platz, in der im letzten Jahr 5.792 Asylwerber als Straftäter ausgeforscht wurden?

Platz der linke Traum in unsere Gesichter?

Wieviel Platz gibt es noch, in einem Land, in dem bereits jetzt 72 Jihad-Rückkehrer leben? In dem Schüler auf der Strecke bleiben, weil ihre Klassenkameraden die Sprache nicht beherrschen? In dem es kaum noch leistbare Wohnungen für junge einheimische Familien gibt? In dem alte Menschen bereits jetzt die Wahl haben, ob sie heizen oder essen sollen? In der Frauen bereits jetzt überlegen, wann sie noch alleine auf die Straßen gehen – und was sie dabei anziehen sollen?

Haben wir wirklich Platz? Oder platzt uns der Multi-Kulti-Traum mitten ins Gesicht?