Rekorde purzeln: Heuer über 100.000 Asylanträge?

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Migrantionskrise so schlimm wie nie

Rekorde purzeln: Heuer über 100.000 Asylanträge?

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An den österreichischen Grenzen ist im wahrsten Sinne des Wortes die Hölle los. Allein in den vergangenen drei Monaten wurden mehr Asylanträge gestellt als im gesamten Jahr 2021 zusammen. Wenn der Trend anhält – was zu erwarten ist – werden heuer die Zahlen von 2015 eindeutig übertroffen.

Allein im September wurden 15.736 Asylanträge in Österreich gestellt. Damit wurde der Rekord vom August, da waren es 14.240 gleich wieder eingestellt. Selbst in den Hochzeiten des Jahres 2015 waren es in den stärksten Monaten September (10.672), Oktober (12.308) und November (12.201) noch einige Tausend weniger. Somit stellten in den vergangenen drei Monaten – Juli, August, September – insgesamt 40.834 Migranten in Österreich einen Asylantrag. Im ganzen Jahr 2021 waren es “nur” 39.930 gewesen. Und dabei sind die ukrainischen Kriegsflüchtlinge noch überhaupt nicht mitgezählt.

Afghanen, Syrer und immer mehr Inder

Nach wie vor sind es vor allem Afghanen (rund 16.500) und Syrer (12.500), die über die Grenzen kommen. Aber auch immer mehr Inder (11.500), Tunesier (8.900) oder Pakistanis (6.900) wollen in Österreich eine Rundum-Versorgung. So befinden sich auch mittlerweile 90.690 Personen in der Grundversorgung. Und es dürften noch weit mehr werden. Denn bis einschließlich September wurden 71.885 Asykanträge gestellt. Zum Vergleich: 2015 waren es im gesamten Jahr 88.340. Wenn sich die Einwanderungswelle in dem Maße wie bisher fortsetzt, dürfte bis Ende des Jahres der Rekord von 2015 nicht nur übertroffen werden, es könnte auch die 100.000er Schallmauer durchbrochen werden.

Östereich und Zypern

Mittlerweile hat Österreich auf Platz zwei nach Zypern die höchste pro Kopf-Belastung pro 100.000 Einwohner innerhalb der EU. Sind es in Zypern 1.368 pro 100.000 Einwohner, sind es in Österreich 366. Der EU-Schnitt liegt bei 91. Selbst Spanien (121), Deutschland (117), Malta (109) oder Italien (62) haben deutlich geringere Werte. Da nutzt es auch wenig, wenn der Asylbericht für den Zeitraum bis Ende September 51.441 rechtskräftige negative Entscheidungen zu Asyl, subsidiären Schutz oder Aufenthaltstiteln aus berücksichtigungswürdigen Gründen ausweist, wenn daraus keine Folgen entstehen und die betreffenden Personen nicht rigiros abgeschoben und außer Landes verbracht werden.

Milliardengrab Migration

Dass die Kosten für die ungesteuerte und illegale Einwanderung in die Milliarden geht – Geld, welches in Krisenzeiten und Teuerungen die Österreicher bitter nötig hätten – scheint die Politik nicht zu interessieren. Einzig die FPÖ fordert einen strikten Asylkurs, Zurückweisungen an den Grenzen und einen Aufnahmestopp. Die Kanzlerpartei ÖVP belässt es wohl mit Rücksicht auf ihren grünen Koalitionspartner, die auch den Klimabonus an Rundum versorgte Asylanten auszahlen, bei Ankündigungen und schönen Worten, denen keinerlei Taten folgen. Und die SPÖ disqualifiziert sich ohnehin selbst. Deren Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner kann keine Asylkrise erkennen – selbst wenn innerhalb von drei Monaten mehr illegale Einwanderer die Grenze überschreiten als Steyr Einwohner hat. Und bevor das Jahr um ist, müsste man im Zweifel eine Großstadt wie Innsbruck aus dem Boden stampfen und könnte diese nahezu problemlos mit Migranten füllen.

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