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Erneut sorgt SPÖ-Landesrätin Birgit Gerstorfer durch Chaos in ihrem Sozialressort für Aufsehen!

Dieser Betrugsfall macht die Menschen sauer: Mit falschen Rechnungen sollen zwei Mitarbeiter eines Sozialvereins das Land und etliche behinderte Menschen um rund 1,5 Millionen Euro betrogen haben („Wochenblick“ berichtete).

Landesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ), die das Sozialressort führt, musste daraufhin herbe Kritik seitens der schwarz-blauen Regierungskoalition einstecken.

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Jetzt wird ihr sogar Vertuschung vorgeworfen! Die rote Landesrätin weist die Vorwürfe zurück.

Unter Verschluss gehalten?

Der brisante Vorwurf: Gerstorfer soll den Betrugsfall unter Verschluss gehalten haben, obwohl ihrem Ressort der erste Verdacht mutmaßlich bereits im September bekannt war.

Nun wehrt sich Gerstorfer: Just nachdem der Fall bekannt wurde, habe sie das Unternehmen KPMG mit einer Wirtschaftsprüfung beauftragt, um den genauen Schaden festzustellen. Dieses Ergebnis habe ihr Ressort am 31. Oktober erhalten.

Bis dahin habe sie den Betrugsfall aus Opferschutz und ermittlungstaktischen Gründen nicht öffentlich gemacht.

Gerstorfer attackiert Stelzer

Laut Gerstorfer soll Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) sogar schon seit Wochen von dem Fall gewusst haben. Sein Büro dementiert diese Vorwürfe jedoch gegenüber dem ORF.

Man sei weder von Gerstorfer, noch von sonst jemanden aus dem Amt der Landesregierung von den Vorfällen informiert worden, bevor diese am Freitag an die Öffentlichkeit gekommen waren.

Schwarz-Blau wütend

Für ÖVP-Landesgeschäftsführer Wolfgang Hattmannsdorfer zeige der Vorfall, dass „tatsächlich Geld im Sozialsystem versickert“ und eine Reform mehr als notwendig sei.

Und FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr sieht „das Maß gestrichen voll“ und spricht sogar von „Dilettantismus“!

Auch Landeshauptmann-Stellvertreter Dr. Manfred Haimbuchner meldete sich zu Wort und sprach von einem „Beweis dafür, dass im SPÖ-geführten Ressort offenbar die linke Hand nicht weiß, was die rechte tut.“