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Zu einer unfassbar brutalen Tat kam es am frühen Montagmorgen in London: Ein Mann mit Migrationshintergrund soll eine Schwangere (35) mit einer Armbrust in ihrem Haus im Stadtteil Ilford erschossen haben! Laut den Behörden heißt der Verdächtige R. Unmathallegadoo – es handelte sich offenbar um eine Beziehungstat.

Glück im Unglück: Der Pfeil verfehlte das ungeborene Baby um wenige Zentimeter. Die Ärzte konnten es mit einem Notkaiserschnitt zur Welt holen. Jedoch traf der circa 30 Zentimeter lange Pfeil das Herz der Mutter namens Sana Muhammad. Sie verstarb noch am Tatort. Ihre fünf Kinder mussten es mitansehen!

Sie wollte ihre Kinder schützen

„Da lauerte ein Mann mit geladener Armbrust“, berichtete Muhammads Ehemann Imtiaz (42) laut „Bild-Zeitung“ über die Hintergründe. Er habe sich zum Tatzeitpunkt gerade auf dem Weg zum Schuppen des Hauses befunden, um einen Karton zu verstauen. „Er starrte mich an, bereit zu schießen. Ich rannte ins Haus, schrie ‚Lauf! Lauf!‘ zu meiner Frau.“ Doch als die 35-Jährige über die Treppe ins Obergeschoss flüchtete, um ihre Kinder zu schützen, drückte der mutmaßliche Killer eiskalt ab.

„Es war schrecklich“

„Alle Kinder waren da. Es war schrecklich. Ich muss die ganze Zeit darüber nachdenken, ob der Pfeil vielleicht eigentlich mich treffen sollte“, erinnerte sich Imtiaz Muhammad. Brisant: Bei dem mutmaßlichen Täter R. Unmathallegadoo soll es sich laut einem Bericht des „Evening Standard“ um den Ex-Partner der ermordeten Frau, die selbst indischen Migrationshintergrund hatte, handeln. Es gilt die Unschuldsvermutung.