Mit einer Kette und einer Flasche ging ein Linksextremer auf einen Aktivisten der rechten "Identitären Bewegung" los.

Einen Polizeigroßeinsatz löste der gewalttätige Überfall von Linksextremen in Linz aus. Eine genehmigte Kundgebung der rechten „Identitären Bewegung“ (IB) am Taubenmarkt wurde von gewalttätigen Gegendemonstranten gestürmt.

Aufgrund des Einsatzes und des Tumults mussten die LinzAG-Linien ihren Betrieb vorübergehend einstellen.


Mit etwa 20 Personen betreute die IB eine sogenannte „Identitäre Zone“ – einen Infostand, bei dem versucht wird „mit der Bevölkerung, sowohl Patrioten als auch politischen Gegnern in den Kontakt zu treten und friedlich zu diskutieren“, wie der Organisator betonte.

Gewalt und Diebstahl

Eine kleinere Gruppe Linker hielt sich bereits in der Nähe des Infostandes auf und beobachtete die Szenerie. Plötzlich formierte sich ein gewalttätiger Mob von etwa 60 Personen, der den Stand stürmte mit dem Ziel die angemeldete Kundgebung unmöglich zu machen.

Einer der Linksextremen attackierte die IB-Aktivisten sogar mit einer Eisenkette! Laut dem Veranstalter Luca Kerbl wurde eine Person verletzt und eine Fahne gestohlen. Schlimmeres konnte zum Glück verhindert werden. Laut Polizei sollen auch Wurfgeschosse im Einsatz gewesen sein.

Polizeiwall zum Schutz

Um das Demonstrationsrecht der Identitären und die rechtmäßig angemeldete Kundgebung vor Gewalt zu schützen, schritt die Polizei sofort ein und orderte Verstärkung.

Etwa 50 Polizisten mussten eine Sicherheitszone rund um den Infostand einrichten. Nach den gewaltbereiten Gegendemonstranten wird gefahndet.