Wer gedacht hat, dass die linken Schreiberlinge nach dem medialen Dauerfeuer gegen die FPÖ durch das schlechte Wahlergebnis der Partei nun gebremst werden, der irrt im großen Stil. Ganz im Gegenteil wird nun ein interner Machtkampf zwischen Kickl und Hofer um die Ausrichtung der Partei heraufbeschworen.

Ein Kommentar von Christian Seibert

Ziel: Die FPÖ muss weg!

Nahrung erhalten die Mainstream-Medien dadurch, dass immer wieder einzelne FPÖ-Politiker ihre Vorstellungen über die Neuausrichtung der Partei in jenen Medien kundtun, deren Anti-FPÖ-Haltung wohlbekannt ist. Und auch die Art und Weise der Kommunikation in der Causa Strache wird bei den links-grünen Establishment-Journalisten wohl eher die Lust auf den ein oder anderen neuerlichen Giftpfeil geweckt haben.

Die FPÖ wird jedenfalls gut beraten sein, sich von derlei äußeren Einwirkungen nicht beeinflussen zu lassen, denn die Angriffe kommen nicht von ungefähr. Die Blauen sollen sich im ersten Schritt, so der Wunsch der linken Schreiberlinge, von manchen Politikern und auch von Vorfeldorganisationen distanzieren, welche die freiheitlichen Kernthemen besonders aktiv vertreten. Natürlich nicht mit dem Ziel, der FPÖ Regierungsfähigkeit zu attestieren, sondern vielmehr mittels „Salami-Taktik“ schlussendlich auch den liberalen Flügel der Partei als rechtsextrem zu diffamieren, bis nichts mehr von den Freiheitlichen übrig ist.

Das große Ziel ist in den warmen linken Schreibstuben klar formuliert: Die FPÖ muss weg! Dass es den Herrn Klenk und Co. nicht um Objektivität geht, zeigte sich beim „grünen“ Chorherr-Skandal, der von den linken Medien totgeschwiegen wurde. Übrigens wird Falter-Chef Klenk ein äußerst gutes Verhältnis zu Christoph Chorherr nachgesagt. Überrascht Sie das, lieber Leser? Bereits im Präsidentschaftswahlkampf 2016 hat ein angeblicher Urlaub von ZIB-Moderator Tarek Leitner mit Lothar Lockl, dem Berater von Van der Bellen, für Aufregung gesorgt.

„Gute Freunde kann niemand trennen“, hat Franz Beckenbauer einst gesungen. Solche Freunde wünsche ich der FPÖ jedenfalls nicht…