Auch 2019 werden beim Linzer Ritterfest des Familienverbundes wieder bis zu 50.000 Besucher erwartet. Selbst wenn es altmodisch und in Zeiten von Smartphones überholt wirken mag, so bleiben Ritter, Prinzessinen und Spielleute ein Erfolgskonzept.

Ein Kommentar von Hartwig Eder

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Nicht nur unsere Kleinen freuen sich über eine derartige Reise in die Vergangenheit, auch viele Erwachsene sieht man in prächtigen Gewandungen mit Schwert und Trinkhorn gewappnet durch die historische Kulisse der Altstadt ziehen.

Viele Besucher lockt das Ritterfest

Ebenso zog die Landesausstellung „Die Rückkehr der Legion“ im Jahr 2018 über 270.000 begeisterte Besucher an. Römische Legionäre und stolze Ritter in alten Gemäuern stellen sich immer wieder als Besuchermagneten heraus. Die Moderne scheint die Oberösterreicher weit weniger zu begeistern. Im gesamten Jahr 2018 zog etwa das 33 Millionen Euro teure Kunstmuseum Lentos gerade einmal 80.000 Besucher an. Ähnlich viele Besucher lockt der Familienverbund an einem einzigen Tag mit bedeutend weniger Budget nach Linz.

Bewegte und reichhaltige Geschichte

Vielleicht sollte die Landeshauptstadt nicht krampfhaft versuchen, sich als Zentrum moderner Kunst etablieren zu wollen, sondern sich mehr auf die bewegte und reichhaltige Geschichte im Altertum und Mittelalter besinnen. Man muss nicht am Ritterfest in die Kristallkugel der Hellseherin blicken, um den Erfolg eines solchen Konzeptes vorauszusehen, dafür reicht der Blick in die Besucherstatistiken…