Der Steirer Ergotherapeut Roland Karner sieht die Krisen-Kommunikation der Regierung seit Beginn der „Pandemie“ kritisch. Mit seinen Aufklärungs-Videos versorgt „Der Gesundheitsmechaniker“ die Bevölkerung mit einfach aufbereiteten Informationen rund um das Thema Corona. Der Wochenblick sprach exklusiv mit dem Ergotherapeuten über seine Regierungskritik, das Gesundheitssystem und seine Protestaktionen.

Ein Interview geführt von Edith Brötzner

Seit März befinden Sie sich im „Corona-Maßnahmen-Widerstand“. Was hat Sie als Ergotherapeut zum Maßnahmen-Kritiker gemacht?

Die unstimmige Kommunikation von Regierung und Medien. Ich startete im April mit meinem ersten Aufklärungsvideo mit über 400000 Aufrufen und versorge seitdem die Bevölkerung regelmäßig mit wissenschaftlich fundierten, leicht verständlichen Inhalten und einer großen Portion Humor. So hole ich die Menschen aus ihrer lähmenden Angst.

Worauf basieren die wissenschaftlichen Grundlagen Ihrer Videos?

Ich beziehe meine Informationen von Ärzten und Medizinern. Diese bereiten unzählige Studien in verständlicher Form auf. Würden auf diesen evidenzbasierten Grundlagen verhältnismäßige Maßnahmen entschieden, wäre diese vermeintliche Krise lösbar. Die Wissenschaft wird bewusst ignoriert und viel Steuergeld verbrannt. Unser Gesundheitssystem ist politikverseucht und wird zu Tode gespart. Nur mit Krankheit wird Geld verdient. Für die breite Masse wird zum ersten Mal richtig sichtbar, wie dieses System funktioniert: Man schürt die Angst der Bevölkerung und erzählt den Leuten, dass sie an einer oft symptomlosen, nur durch Testen feststellbaren Krankheit sterben könnten. Hier ist Aufklärung dringend nötig.

Warum sind so viele Menschen hörig und uninformiert?

Das „betreute Denken“ wird seit Jahrzehnten aufgebaut. Der Bürger lässt sich alles vorgekaut servieren. „Wissen“ wird über TV und Smartphone konsumiert. Ich komme aus einer Zeit, in der man noch mit Büchern gelernt hat. Man hat eine Frage gestellt, die Antwort im Register gesucht und nachgelesen. Das Bildungssystem wird verdummt. Werte wie Gemeinschaft und Solidarität sind verschwunden. Das nutzt die Regierung aus. Maskenzwang wird als Solidarität verkauft. Es wird uns eingeredet, dass wir für den Tod eines Mitmenschen verantwortlich sind, wenn wir keine Masken tragen. In diesem korrupten Sumpf, der von den Medien verbreitet wird, geht es nicht mehr um den Menschen. Es geht um Macht, Machterhalt und den Aufbau eines totalitären Systems. Jetzt braucht es zivilen Ungehorsam.

Sie haben im Dezember einen Demospaziergang zum Gesundheitsministerium organisiert und Rudi Anschober die Wunschlisten der Bevölkerung übermittelt. Welche Wünsche haben ihn erreicht?

Viele wollen, dass er zurücktritt und den drohenden Test- und Impfzwang zurücknimmt. Das Volk wünscht sich, dass die Regierung sorgfältiger mit ihrer Verantwortung umgeht.