Linz, Landstraße: Unmittelbar beim Schillerpark wirbt diesen Samstag eine Gruppe von circa sechs Männern mit eigenem Stand, zwei von ihnen sprechen offensiv Passanten an! Es handelt sich dabei um Aktivisten des islamischen Gesellschafts- und Sozialvereins „Fitrah“.

Sie werben für den Islam, sollen mutmaßlich den radikal-islamischen Salafisten nahestehen!

Der Stand im Herzen von Linz wird vor allem von langbärtigen Männern mit Migrationshintergrund betreut.

Von Behörden genehmigt

Brisant: Die Werbe-Aktion wurde von den Behörden genehmigt!

Wie „Wochenblick“ exklusiv vorliegt, wurde der Stand von einem gewissen Hamzic H. angemeldet.

Sie werben Passanten für den Islam

Bei einem Lokalaugenschein war deutlich zu sehen, wie die Werber immer wieder Frauen und Männer ansprachen und mit ihnen unter anderem über religiöse Fragen redeten.

Einige der Migranten trugen schwarze Kleidung mit Aufdrucken, die für Internet-Auftritte von „Fitrah“ werben. Auf Facebook machen sie aus ihrer offensiven Werbung in Linz keinen Hehl, schreiben von einer „Dawah in der wunderschönen Stadt Linz“:

Missionierung und Eroberung

Mit dem arabischen Wort „Dawah“ wird gemeinhin die „Einladung“, gegebenenfalls aber auch die schrittweise Eroberung einer nichtmuslimischen Gesellschaft verstanden.

Davor warnt beispielsweise die weltweit renommierte, aus Somalia stammende Politikwissenschaftlerin Ayaan Hirsi Ali eindringlich. Der Begriff „Dawah“ ist vor allem unter radikalen Muslimen verbreitet.

„Es geht um Bewusstseinsbildung“

„Das Ziel unserer Organisation ist es die Botschaft des Islams zu verbreiten“, betont „Fitrah“ auf seiner Facebook-Seite. Besonders pikant: Der Verein „Fitrah“ gilt als äußerst umstritten, Experten werfen ihm Verbindungen zum radikalen Islam vor.

„Generell ist das gefährlich. Es geht um Bewusstseinsbildung, die Radikalisierung spielt sich dann im Netz ab“, warnt der Terrorismus-Experte der Uni Wien Nicolas Stockhammer in Zusammenhang mit einem Auftritt von „Fitrah“ in Wien.

Laut Medienberichten waren einige Islam-Aktivisten auch schon unter dem Motto „Ist das Leben nur ein Spiel?“ in Wien aktiv. Die Online-Zeitung „oe24“ verweist auf mutmaßliche Verbindungen zur Gruppe „Iman“, der deutschen Salafisten­szene und der „Islamic Education and Research Academy“ in London – aus deren Umfeld stammten Kämpfer für den Syrienkrieg.

Foto: Screenshot Facebook

Gefährliche Sympathien

Bereits ein kurzer Blick auf die Facebook-Seite von „Fitrah“ verrät, dass bei deren Unterstützern offenbar klare Sympathien für den radikalen Islam bestehen.

So wurde von einigen Fans der Facebook-Seite unter anderem der Facebook-Auftritt des salafistischen Imam Muhamed Ciftci mit „Gefällt mir“ markiert.

Missionierung mit Erfolg

Aus dem Facebook-Auftritt von Fitrah geht zudem hervor, dass die Werber bei ihren Missionierungsversuchen durchaus Erfolg haben. „Allahu Akbar! Eine Schwester hat gestern bei unserem Infostand den Islam angenommen“, freuen sich die Seitenbetreiber über eine erfolgreiche Missionierung.