Verkehrsüberwachung durch feste und mobile Radargeräte ist dazu da, um die Raser einzubremsen. Doch das, was in Gmunden betrieben wird, ist reine Geldschneiderei, und das Murren der Bevölkerung über die hinterhältigen Blitzer in der Traunseestadt wird immer lauter.

Von Kurt Guggenbichler

Im Mittelalter haben Raub­ritter wie die Kuen­ringer einfach eine Kette über die Donau gespannt und die Schiffsbesatzungen durch Einhebung einer Zwangsmaut fröhlich ausgeraubt.

Heute funktioniert das ähnlich, allerdings wurde die Kette durch ein getarntes Blitzgerät ersetzt, und abkassiert wird von den modernen Kuenringern, im konkreten Fall ist das die Bezirkshauptmannschaft Gmunden, erst später.

Nun kann man in der Traunseestadt aber ohnehin kaum noch schnell fahren, weil parkende Autos an der Straße unter dem Traunstein und in der City die Straßenbahnen den Verkehr einbremsen.

Daher steht nun an der Ausfallstraße nach Laakirchen beim Wohnwagenhändler Pusch gern ein Lieferwagen mit versteckten Blitzgeräten, der wie eine Gelddruckmaschine funktioniert. 

Denn auch jene „Verkehrsgefährder“, die mit mehr als 8 km/h über der zulässigen Geschwindigkeit „vorbeirasen“, werden beinhart mit 30 Euro zur Kasse gebeten. Da dürfte es in selbiger ordentlich klingeln, denn eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 8 km/h ist schnell passiert.