Der am Samstag Abend stattfindende Burschenbundball in Linz sorgt wie immer für Unmut bei Linksaußen-Randalierern. Wie jedes Jahr hat das „Bündnis Linz gegen Rechts“ zu einer Demonstration aufgerufen.

Jetzt meldet sich Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner (FPÖ) zu Wort, fordert eine klare Distanzierung von gewalttätigen Übergriffen.

Dieser Aufruf kommt nicht von ungefähr – denn im vorigen Jahr wurde Haimbuchner sogar von linksextremen Balldemonstranten angegriffen!

Linksextreme machen Krawall

Neben alteingesessenen Akteuren wie den „Jungen Grünen“ oder der „Kommunistischen Jugend“, bei denen die Teilnahme an einschlägigen Demonstrationen nicht verwundert, reihen sich auch Vereine in das Bündnis, bei denen das Mitdemonstrieren fragwürdig erscheint. So etwa die SPÖ-nahen Kinderfreunde oder auch die Volkshilfe.

Im vergangenen Jahr verlief die offizielle Demonstration – Gott sei Dank – weitgehend friedlich. Bis nach Beendigung der Demonstration eine Gruppe von sieben Gewalttätern – mehrere davon amtsbekannte, autonome Linksextremisten – ein Auto angriff, in dem zwei Personen saßen.

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Angriff auf Haimbuchner

Beim angegriffenen Auto handelte es sich um das Fahrzeug von Haimbuchner. Im Auto saß auch seine Frau Annette. Die extremistischen Straftäter versuchten dabei mit Schlägen und Tritten auf die Fensterscheiben und das Heck zu den beiden vorzudringen.

Durch das schnelle Eingreifen der Polizei, welche die großteils extra aus Deutschland angereisten Linksautonomen bei ihrer Flucht vorübergehend festnahmen, konnte Schlimmeres verhindert werden.

Neben der Festnahme der sieben Personen (sechs Deutsche, ein Österreicher) gab es auch mehrere Straftaten nach dem Pyrotechnikgesetz.

Kein Distanzieren von Gewalttaten

Ein Distanzieren von diesen Gewalttaten ließen die an der Demonstration beteiligten Vereine übrigens vermissen. Das findet auch Haimbuchner höchst bedenklich: „Bis heute vermisse ich von den Veranstaltern der Demonstration eine Distanzierung von dem rechtskräftig verurteilten Angreifer.“

Das Oberlandesgericht Linz verurteilte übrigens einen der Angreifer rechtskräftig. Haimbuchner sieht die Veranstalter der Gegendemonstrationen in der Pflicht und fordert eine klare Distanzierung von gewalttätigen Übergriffen.