Während in Wien heute der Aktionstag für Kindergesundheit stattfindet, freut sich der Grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein, dass ein weiterer Impfstoff bei Kindern ab 12 Jahren verwendet werden darf.

  • EMA gibt Moderna-Impfstoff für 12 bis 16-Jährige frei
  • Bisherige Studien zu Kinderimpfungen haben gezeigt, dass Kinder besonders von Nebenwirkungen betroffen sind
  • Der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein begrüßt die Impfstoff-Freigabe

Wie aktuell das Thema des Kinderschutzes ist, zeigte sich erst jetzt wieder. Die Europäische Arzneimittelagentur EMA erteilte einem weiteren Corona-Impfstoff für Kinder die Freigabe. Neben dem Impfstoff von Biontech/Pfizer kann nun auch jener von Moderna Kindern und Jugendlichen zwischen 12 und 16 Jahren verabreicht werden. Dabei sinkt durch die Freigabe des nächsten Impfstoffes keineswegs die Sorge vieler Eltern um ihre Kinder. Denn bereits vor einigen Wochen machten die Ärzte und Rechtsanwälte der Initiative „Wir zeigen unser Gesicht“, in deren Umfeld sich laut Initiatorin Dr. Maria Hubmer-Mogg bereits mehr als 400 kritische Ärzte engagieren, bei einer Pressekonferenz in Wien auf die Gefahren aufmerksam.

Fast 600 Nebenwirkungen

Denn es hatte sich gezeigt, dass gerade bei Kindern und Jugendlichen vermehrt zu Impf-Nebenwirkungen kommt. Auf der damaligen Pressekonferenz erklärten die Ärzte, dass die einzige bestehende Corona-Kinder-Impfstudie eine ganze Anzahl von Komplikationen aufgeführt habe. Und auch in der Europäischen Datenbank gemeldeter Verdachtsfälle von Arzneimittelwirkungen befinden befanden sich damals bereits 583 Einträge zu unerwünschten Wirkungen bei Kindern unter 18 Jahren. Dass nun der grüne Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein die Freigabe eines weiteren Impfstoffes begrüßt und die Kinder und Jugendlichen zur Impfung einlädt, verwundert nicht. Es ist aber auch nicht beruhigend. Denn schon in der Vergangenheit war der Minister nicht immer durch Fachkenntnis aufgefallen. So behauptete er etwa, dass die WHO die Impfung von Kindern ab12 Jahren gegen das Corona-Virus empfehlen würde.

Mücksteins Vertrauen in Pharmaunternehmen

Ebenso erklärte der Gesundheitsminister, dass wir in Österreich „nur sicheren Impfstoff“ hätten. Dabei verschwieg er die Tatsache, dass es sich bei den Corona-Impfstoffen generell nur um Notfallzulassungen handelt. Als nachgehakt wurde, ob denn die österreichischen Impfempfehlungen andere wären als die der WHO und auf welche andere Datenlage man sich hierzulande beziehe, gab sich der grüne Minister zugeknnöpft und erklärte ganz offen: „Die Frage beantworte ich hier nicht. Ganz offen: ich beantworte keine Fragen zu Kinder-Impfungen.“

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