Die stets kolportierten Gerüchte vom Vergiftungstod des „luftgeselchten Pfarrers“ von St. Thomas am Blasenstein sind falsch. Dies ist das Ergebnis einer 10 Monate dauernden, naturwissenschaftlichen Untersuchung der Mumie des früheren Geistlichen, der an der Tuberkulose laborierte und letztlich wohl an einem akuten Blutsturz in – nach heutigen Begriffen – jungen Jahren gestorben ist.

Eine Reportage von Kurt Guggenbichler

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Sensationelle Ergebnisse

Mumien müssten hin und wieder untersucht werden, weil man dabei vielfach völlig neue Erkenntnisse gewönne, erläuterte Dr. med. Oliver Peschel vom Institut der Rechtsmedizin der Universität München bei der Präsentation der jüngsten sensationellen Ergebnisse in der Volksschule von St. Thomas.

Die wurde am letzten Sonntag (4. Oktober) zu einer Art Volkshochschule, in der Peschel mit seinen bayerischen Kollegen den vielen interessierten Zuhörern erstmals ein plastisches Bild vom „luftgeselchten Pfarrer“ vermittelte.

Großes Experten-Team

Dies werfe nun „ein ganz neues Licht“ auf die bislang weitgehend unbekannt gewesene Person des ehemaligen Geistlichen, betont Judith Wimmer vom Diözesankonservatorat der Diözese Linz, die das ambitionierte Projekt begleitet hat.

Gekostet hat diese Untersuchung nichts, weil alle involvierten Wissenschaftler und Konservatoren gratis tätig waren. Dabei handelte es sich um ein großes Team von Experten, das aus Radiologen, Pathologen, Kriminologen, Toxikologen, Altersbestimmungs- und Isotopenforscher und nicht zuletzt aus einem Gesichtsrekonstrukteur bestand.

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