Österreichs Kult-Regisseur Reinhard Schwabenitzky (Ein echter Wiener geht nicht unter, Kaisermühlenblues) spricht im großen Interview in der am Freitag erscheinenden März-Ausgabe von „alles roger?“ Klartext zur aktuellen Politik der Regierung und ihren Kritikern.

„Vieles an dieser Regierung finde ich gut, vieles kann man noch nicht abschätzen“, so der „Mundl“-Regisseur.

Klare Worte an die Opposition

„Auch vieles was die FPÖ will, finde ich gut. Mir geht es immer um Sachpolitik. Ganz schlecht finde ich die nicht wenigen, verbalen, vermutlich auch ideologisch fundierten Entgleisungen, vorwiegend der Ewiggestrigen.

Der Opposition schreibt der 71-Jährige ins Stammbuch: „Keine Partei wird besser, indem sie die Gegner schlecht macht. Nur wenn man die Fehler der eigenen Partei erkennt und korrigiert, wird man für die Wähler glaubhaft; oder auch wenn man machbare, bessere Vorschläge hat und diese verständlich vermitteln kann.

Frau Rendi-Wagner hat es als Erbin des Kern-Nachlasses nicht leicht ihrer Partei wieder den Stellenwert zu verschaffen, den das Land braucht, denn ein schwache Opposition ermöglicht auf Dauer eine schwache Regierung“.

Räumt mit der linken Kunstszene auf

Aber auch an seinen „Kollegen“ aus der mehrheitlich linken Kunstszene, lässt der gebürtige Salzburger kein gutes Haar: „Was angeblich sozialdemokratische Künstler zur momentanen Regierung von sich geben, ist widerlich und lächerlich“. Auch die Aufregung um den „Volks Rock’N’Roller“ Andreas Gabalier lässt er nicht unkommentiert: „Ich fand es haarsträubend, was man um Gabalier herum alles konstruiert und ihm unterstellt hat.

Was dieser Mann alles ist, oder gemacht haben soll – ohne zugrundeliegende Fakten. Veranstaltet wurde diese Hexenjagd primär von Leuten, die sich als politisch links bezeichnen, sich Sozialdemokraten nennen. Sie halten sich für sozial und demokratisch geprägt. Für mich sind sie aber das Gegenteil, also faschistoid.

Das gesamte, ausführliche Interview lesen Sie ab heute in „alles roger?“.