Für die einen ist es ein „einzigartiges Projekt“, für die anderen ein weiteres und sehr deutliches Zeichen für eine nicht mehr all zu schleichende Islamisierung Europas. In Hamburg wurde heute in der ehemaligen Kapernaum-Kirche das Islamische Zentrum „Al-Nour“ eröffnet.

Die im Jahr 1961 geweihte Kirche war 2002 entwidmet worden. Da die Sanierungskosten von 1,5 Millionen Euro die evangelisch-lutherische Gemeinde überforderten, stand das Gebäude jahrelang leer.

Moslems kauften das Gotteshaus

2005 übernahm schließlich ein privater Investor das einstige Haus Gottes und bot es im Jahr 2012 im Internet an. Das Islamische Zentrum Al-Nour kaufte es schließlich für rund eine Million Euro und begann mit dem Umbau zur Moschee.

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Feierliche Eröffnung

Am Mittwoch, um 17 Uhr wird die Moschee eröffnet. Neben Vertretern des Hamburger Senats sowie dem Vorsitzenden des Zentralrats der Muslime, Aiman Mazyek, werden auch Repräsentanten der evangelischen Kirche erwartet.

Das Vorhaben stieß jedoch bei der Bevölkerung ganz und gar nicht nur auf Zustimmung. Immer wieder kam es zu Protesten. Im Netz zeigen sich viele nun entsetzt über die tatsächliche Eröffnung der Moschee und sehen es als „Symbol der Islamisierung Europas“.