Konstantina Rösch war viele Jahre lang Ärztin in der Abteilung für Innere Medizin. Von Anfang an bemerkte sie eine Kluft zwischen der medizinischen Realität und der politischen und medialen Darstellung der Corona-Situation. Ihr Video an die Bundesregierung, in dem sie aus medizinischer Sicht die Corona-Mythen von gesprengten Intensiv-Kapazitäten, Triagen und „Schutz“-Masken enttarnt, fand in den Sozialen Medien tausendfach Zustimmung.

„Wer einmal in einem Krankenhaus war, weiß: Es ist voll. Es ist die Notaufnahme voll, zu jeder Tages- und Nachtzeit, es gibt Gangbetten.“, klärt Rösch auf. Bis jetzt habe der Großteil keine Ahnung davon gehabt. Jetzt aber meine jeder mitreden zu können, aufgrund des medialen Dauerfeuers.

Grippesaison wie Ballsaison eröffnet

Doch die Darstellung in den Medien entspreche nicht den Tatsachen. Die Versorgung in Österreich sei nämlich ausreichend gewährleistet, versichert sie. Höhere Auslastungen seien nichts Ungewöhnliches: „Jedes Jahr wird die Grippesaison ähnlich wie die Ballsaison geöffnet und geschlossen. Jeden Winter gibt es eine Übersterblichkeit. Wir verzeichnen mehr Atemwegserkrankungen und es sterben mehr Leute.“

Spitalskapazitäten außer Gefahr

Nichts an all dem sei neu, außer dem Umstand, dass neuerdings Betten nur für eine bestimmte Erkrankung – Covid-19 – freigehalten werden. Corona-Patienten würden damit über alle anderen gestellt werden, ärgert sich die kritische Ärztin. Andere Patienten würden dafür um ihre Diagnosen, Behandlungen und Operationen gebracht. Nur 16% der Intensivstationen und 25% der Normalstationen seien in den Monaten April und Mai in der Steiermark belegt gewesen.

Schreckgespenst Triagen

Niemand werde in Österreich triagiert, also zum Sterben nach Hause geschickt: „Jeder der das behauptet, lügt!“, erklärt Rösch entschlossen. Anschober wisse ganz genau, dass es kein Kapazitätsproblem gebe. Sonst hätte er die Intensivkapazitäten in den letzten Monaten ausgebaut, schlussfolgert die Ärztin.

Masken: „Dreckige Fetzen“

Die Masken seien „dreckige Fetzen“ die niemandem helfen würden, aber viel Schaden aufgrund der CO2-Überlastung anrichteten. Viren könnten die grobmaschigen Masken ohnehin nicht stoppen. Es sei darüberhinaus absurd zu behaupten, dass ein gesunder Mensch Atemwegserkrankungen übertragen könne, klärt Rösch in ihrem Video mit Verweis auf das Robert Koch Institut auf.