Die besondere Beziehung vieler Menschen zu ihrem Hund gründet wohl auch darauf, dass die Vierbeiner oftmals alles tun würden, um ihr „Rudel“ zu beschützen. Dieser Umstand rettete in der Nähe von Mainz eine Frau (37) vor den Anzüglichkeiten eines Sittenstrolches mit Migrationshintergrund. 

Eigentlich ist Nieder-Olm ein beschauliches 10.000-Einwohner-Städtchen im rheinhessischen Hinterland der rheinland-pfälzischen Hauptstadt Mainz. Mittlerweile ist es allerdings auch dort mit der ländlichen Idylle vorbei. Diese Erfahrung musste am Montagabend auch eine 37-jährige Hundebesitzerin machen, als sie auf einem Feldweg zwischen Nieder-Olm und Mainz-Ebersheim auf der Höhe eines Windrades auf zwei junge Männer traf.

Hund reagiert rasch auf Grapsch-Attacke

Die beiden vermeintlichen Spaziergänger kamen laut Polizeimeldung aus einem Gebüsch hervor und steuerten auf die Frau zu. Einer der beiden nutzte die Gelegenheit und griff der Frau energisch an ihr Gesäß.

Dabei rechnete der Grapscher allerdings nicht mit der Reaktion des treuen Hundes der Dame: Dieser verteidigte sein Frauerl nämlich umgehend und biss dem Sittenstrolch in den Arm.

Tatverdächtiger ergriff die Flucht unerkannt

Daraufhin ergriffen der Tatverdächtige und sein Begleiter die Flucht in Richtung Nieder-Olm. Auch im Rahmen polizeilicher Fahndungsmaßnahmen konnten sie dann nicht mehr angetroffen werden.

Die Geschädigte beschrieb die Männer als zwischen 20 und 30 Jahren alt, 185-190cm groß, mit dunkler Kleidung. Außerdem hätten sie mit einem vermutlich osteuropäischen Akzent gesprochen.