Georg und Bettina Toptchiyski sind Eltern zweier Schulkinder und „Befürworter der freien und individuellen Impfentscheidung.“ Sie haben sich intensiv mit dem Thema beschäftigt und im Jahr 2020 auf eigene Kosten einen Film produziert, in dem sie verschiedene Experten und auch Betroffene von Nebenwirkungen zu Wort kommen lassen.

Von Christoph Uhlmann

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„Impfen gut durchdacht“ lautet der Titel der Dokumentation, die versucht, unaufgeregt über das Thema Impfung, Immunsystem, Nebenwirkungen und Impf-Beratung aufzuklären – vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen bezüglich der Corona-Impfung von Kindern ein wichtiger Beitrag, um Eltern wachzurütteln und auf mögliche Gefahren von Impfungen im Allgemeinen hinzuweisen.

Sylvia: Durch Impfschaden schwer behindert

Sylvia bekam im Alter von dreieinhalb Monaten eine Vierfachimpfung (Keuchhusten, Diphterie, Tetanus, Kinderlähmung), wobei sie einen Zusatzstoff der Impfung nicht vertragen hatte. Sie wurde zu einem „Schreikind“ und anfangs wurde kein Zusammenhang zur Impfung hergestellt. Später kamen dazu auch noch Krampfanfälle. Im Alter von neun Monaten vermutete ein Arzt, dass diese Symptome durch einen Impfschaden ausgelöst worden sein könnten. Sylvia ist heute schwer behindert und benötigt ständige Betreuung. Für die Anerkennung des Impfschadens musste ein Gutachten erstellt werden, wobei die ersten beiden Gutachten negativ ausfielen. Ein Richter machte die Familie darauf aufmerksam, dass derartige Gutachten in den meisten Fällen gegen einen Impfschaden sprechen und beantragte seinerseits eine neuerliche Prüfung. Erst im Alter von 11 Jahren wurde Sylvias schwere Behinderung als Impfschaden anerkannt. Erst danach gab es auch finanzielle Unterstützung für die Familie.

Mirja: Mit Epilepsie im Rollstuhl

Die heute zehnjährige Mirja bekam im Alter von zwölf Monaten eine Impfung gegen Meningokokken. Einige Tage nach der Impfung setzten die ersten Symptome ein. „Die Impfung hat unser Leben auf den Kopf gestellt“, fasst die Mutter die Geschehnisse zusammen. Mirja bekam epileptische Anfälle und sitzt heute im Rollstuhl. Ihre Mutter bricht in Tränen aus, als sie die Krampfanfälle ihrer Tochter schildert und sich an die Hilflosigkeit in der Situation erinnert. Sie erwähnt, dass zuerst niemand an eine Impfnebenwirkung gedacht hatte. Ein MRT-Bild des Gehirns der kleinen Mirja wurde von den Ärzten als mögliche Vergiftung gedeutet, da die Hirnrinde „aufgeschwemmt“ aussah. Die behandelnden Mediziner tippten vorerst auf eine seltene Erbkrankheit. Erst im Alter von sechs Jahren wurde ein Gutachten erstellt, das Mirja einen Impfschaden bescheinigte. Auch in Mirjas Fall gab es vor der Impfung keine Aufklärung zu möglichen Risiken. Die kleine Schwester Lotte ist aufgrund der schrecklichen Erfahrung bei Mirja überhaupt nicht geimpft.

Impfberatung findet kaum statt

Eine Aufklärung zu möglichen Nebenwirkungen gab es auch in Sylvias Fall nicht. Die Informatikerin Angelika Müller ist die Vorsitzende des Vereines „Initiative freie Impfentscheidung e. V.“ und streicht hervor, dass in der Regel keine Aufklärung stattfindet. Sie spricht davon, dass Ärzte seit der Masern-Impfpflicht vermehrt Druck auf Eltern ausüben würden, sich für die MMR-Impfung (Masern, Mumps, Röteln) zu entscheiden und erwähnt Fälle, bei denen Eltern sogar aus der Praxis geworfen wurden, weil sie sich gegen eine sofortige Impfung ausgesprochen hatten. Sie empfiehlt eine App der Ständigen Impfkommission (STIKO), um sich umfassend über die Impfstoffe zu informieren. Der Kinderarzt Georg Soldner weist darauf hin, dass es in Deutschland nicht üblich ist, dass Eltern den „Beipackzettel“ zur Impfung zu Gesicht bekommen. Er führt auch aus, dass ein Arzt nur dann eine Vergütung für das Informieren über mögliche Nebenwirkungen bekommt, wenn dann auch eine Impfung stattfindet. Eine reine Impfberatung wird also nicht abgegolten.

Der Kinderarzt Dr. Martin Hirte, er ist Mitglied der „Ärzte für individuelle Impfentscheidung e. V.“, führt aus, dass immer mehr Ärzte verstärkt auf eine einzige „Impf-Strategie“ setzen würden und keine Alternativen zulassen. „Wenn sie bei mir nicht die Sechsfach- oder Siebenfach-Impfung machen wollen, dann brauchen Sie überhaupt nicht mehr kommen“, sollen Eltern dann sinngemäß zu hören bekommen. Dr. Hirte führt auch aus, dass Impfungen dazu führen können, dass die natürliche Immunantwort des Körpers geschwächt wird.

Gefährliche Inhaltsstoffe

Impfstoffe gegen Masern oder Polio (Kinderlähmung) können Reste von Antibiotika enthalten, erklärt Angelika Müller und weist vor allem auf die epigenetischen Wirkungen hin, die von Impfungen ausgehen können. Sie erklärt, dass aluminiumhaltige Impfstoffe die Epigenetik negativ beeinflussen und dadurch die Entstehung chronischer Krankheiten oder sogar Krebs fördern können. Als Epigenetik wird die Steuerung der Gene bezeichnet. Diese Steuerung, ob ein Gen aktiv wird oder nicht, kann auch weitervererbt werden, erklärt sie. Innerhalb weniger Stunden nach einer Impfung könne das Aluminium bereits im Gehirn nachgewiesen werden.

Offener Brief an das Gesundheitsministerium

Auf ihrer Webseite hat das Ehepaar Toptchiyski auch einen umfangreichen offenen Brief an das Gesundheitsministerium, das Paul-Ehrlich-Institut und die Ständige Impfkommission veröffentlicht, in dem sie Fragen zu den langfristigen Folgen von Impfungen stellen. Auch Forderungen und Lösungsansätze für eine Verbesserung der Beratung VOR einer Impfung werden im Brief thematisiert.

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