familiennachzug bayern vertuscht verschwiegen verheimlicht

Eine wahre Polit-Bombe: Einen Tag nach der bayerischen Landtagswahl landeten am Flughafen Erding bei München seit einem langen Zeitraum wieder die ersten Asyl-Familiennachzügler. Zuvor wurde der Familiennachzug über den bayerischen Fliegerhorst für längere Zeit ausgesetzt. Außerdem sind weitere Asyl-Charterflüge geplant!

„Dass nun über Erding ein neues Einreiseprogramm gestartet wurde, wurde vor der bayerischen Landtagswahl offenbar bewusst nicht bekannt gegeben„, heißt es in einem brisanten Artikel der „Süddeutschen Zeitung“. Bei den 177 neu angekommenen Nachzüglern soll es sich um Personen handeln, die Deutschland angeblich im Rahmen des Dublin-Abkommens aufnehmen müsste.

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Nachzügler-Zahlen dürften zunehmen

Der erste Flieger kam aus Athen. Griechenland vermeldet bereits seit einiger Zeit wieder einen verstärkten Andrang von Migranten („Wochenblick“ berichtete). Allein 2017 haben die griechischen Behörden mehr als 150.000 neu über die Türkei ankommende, oft illegal eingereiste Migranten registriert („Wochenblick“ berichtete). Das entspricht dem Vierfachen der Zahlen von 2016. Laut Asyl-Experten könnte somit die Zahl der nach Deutschland einreisen Nachzügler langfristig deutlich ansteigen!

„Die Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigte auch, dass in den kommenden Wochen und Monaten weitere Charterflüge geplant sind, mit denen weitere Angehörige von bereits in Deutschland lebenden Flüchtlingen aus Griechenland eingeflogen werden“, heißt es dazu in der „Süddeutschen Zeitung“. Auch Familienangehörige von sogenannten „Subsidär Schutzberechtigten“ könnten demnach zusätzlich in Erding landen. „Seit März war im Warteraum Asyl nichts mehr los. Einen Tag nach der Bayernwahl sind am Montag wieder Flüchtlinge über das Durchgangszentrum am Erdinger Fliegerhorst aufgenommen worden“, schreibt die Zeitung.

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Bewusst verschwiegen?

„Seit März war im Warteraum Asyl nichts mehr los. Einen Tag nach der Bayernwahl sind am Montag wieder Flüchtlinge über das Durchgangszentrum am Erdinger Fliegerhorst aufgenommen worden“, schreibt die Zeitung.

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Besonders brisant: Das Bundesinnenministerium wollte zu dem Charterflug vor der Bayern-Wahl offenbar keine Auskunft geben. Die „Süddeutsche Zeitung“ bericht zu ihrer Recherche: „Dass der Charterflug am Montag dem von Horst Seehofer (CSU) geführten Bundesinnenministerium am Freitag nicht bekannt gewesen war, dürfte sehr unwahrscheinlich sein. Die Familienzusammenführung setzt ein umfangreiches Prüfungsverfahren voraus, das viele Monate dauert und bei dem die deutschen Behörden lange vorher einbezogen sind.“