christchurch martin sellner

Elf Tage nach dem furchtbaren Terroranschlag von Christchurch beschäftigt die Tat des Killers noch immer die Mainstream-Medien. Jetzt stellt sich heraus: Der Killer, der ein ökofundamentalistisches und rechtsextremes Weltbild propagierte, hat offenbar einen größeren Betrag an den Co-Leiter der „Identitären Bewegung Österreich“, Martin Sellner, gespendet. Wenig überraschend: Dieses „vergiftete Geschenk“ – in der griechischen Mythologie auch als Danaergeschenk genannt – bietet jetzt ein gefundenes Fressen für eine Instrumentalisierung gegen die verhasste Rechte.

Ein Kommentar vom Stellvertretenden Chefredakteur Johannes Schüller

Vergiftete Geschenke

So mancher „journalistische“ Antifa-Aktivist scheint darin den letzten Strohhalm zum Festhalten an der polit-medialen Macht zu erblicken, bevor endgültig die eigenen Felle davonschwimmen. Das Drehbuch der Kampagne ließ sich bereits wenige Sekunden nach Bekanntwerden der Horror-Tat des Islamhassers erahnen. Nachdem sich die linke Opposition nebulöser Liederbücher oder unerwünschter Liedzitate bedienen musste, um den politischen Gegner zu attackieren, dürften sich beim Bekanntwerden des Massakers von Christchurch nicht wenige linksextreme Antifa-Aktivisten in den deutschsprachigen Mainstream-Medien ganz fest die Hände gerieben haben! Nun berichtete sogar die deutsche Tagesschau über den Eingang einer dubiosen Spende bei Martin Sellner.

Es handelt sich um eben jene perfide Instrumentalisierung, vor der zu warnen jene „Journalisten“ nach islamistischen Anschlägen sonst nicht müde werden. Dass die Spende vor der Horror-Tat eintraf und Sellner den Hintergrund des Spenders kaum wissen konnte, bleibt überflüssig zu erwähnen. Die vom linken Establishment herbeigesehnte Verbindung wurde so geschaffen – konkrete Motive und Hintergründe sind da nur lästig.

Macron und Le Pen in Stichwahl

Strategie der Eskalation

Das liegt im Interesse des Attentäters: Dass dieser die gesellschaftliche Eskalation auch über eine Brandmarkung des rechts-patriotischen Lagers – inklusive daraus erfolgender Gegenwehr – vorantreiben will, hatte er in seinem Manifest klar erklärt. Dieses enthält eine Vielzahl vergifteter Geschenke an die von ihm als zu friedliebend gebrandmarkten rechts-konservativen Kräfte.

So erwähnt Killer Brenton T. unter anderem Marine Le Pen und den „Front National“ als Quellen der „Anregung“ – kritisiert sie jedoch wenige Zeilen später als zu liberal. Donald Trump wird dort als neue Hoffnung „weißer Identität“ genannt, einen Satz später jedoch als Politiker vom Killer klar abgelehnt. Bezeichnenderweise verschwiegen fast alle Mainstream-Medien diese politische Gegneschaft zu Trump, um zugleich dessen vermeintlich inspirierende Wirkung auf den Attentäter zu betonen!

terror is islamisten prozess linz

Salamitaktik: Erst Identitäre, dann FPÖ

Dass Sellner von Brenton T. eine hohe Spende erhielt, passt nur zu gut in dessen Strategie der Eskalation: Denn der IB-Boss erhielt den Betrag offenbar zu einer Zeit, als der Killer längst sein Massaker geplant haben dürfte. T. gab in seinem Manifest unter anderem an, sich bereits nach der Niederlage des ehemaligen „Front National“ bei der Frankreich-Wahl im Juni 2017 für den Weg der brachialen Gewalt entschieden zu haben…

Die Staatsanwaltschaft Graz, die die gestrige Hausdurchsuchung bei Sellner laut Innenministerium veranlasst hat, spielt nun im Verbund mit dem Medien-Establishment ein perfides Spiel. Nachdem sie mit der Anklage gegen die IBÖ wegen „Bildung einer kriminellen Vereinigung“ umfassend scheiterte („Wochenblick“ berichtete), soll nun offenbar ein Terrorzusammenhang konstruiert werden.

Pilz pöbelt: „Kickl Pate des Rechtsextremismus“

Die FPÖ sollte eine perfide Kriminalisierung der friedlich gebliebenen Identitären auf keinen Fall unterstützen: Nach der Abwicklung der IBÖ wäre sie die nächste, die von Mainstream-Medien unter noch intensiveren Beschuss genommen wird. Bereits jetzt entblöden sich Nationalrats-Abgeornete wie Peter Pilz nicht, Innenminister Kickl als „politischen Paten des Rechtsextremismus“ zu verbrämen und sogar mit einem „Moslembruder“ zu vergleichen. Ebenso schräg: In einem mehr als dubiosen „Standard“-Artikel schreiben die Autoren einen gemutmaßten Zusammenhang zwischen dem Christchurch-Killer und deutschen Bundeswehr-Soldaten herbei, weil „die Attentäter“ Artikel über Rechtsextreme in der Bundeswehr geteilt hatten. Einfach abstrus!

Sozialgeschenke an IS-Terroristen verschwiegen

Es sind eben jene „Journalisten“ und Politiker, die kaum ein Wort verloren, nachdem vor kurzem bekannt wurde, dass sich ein mutmaßlicher IS-Killer großzügig per Mindestsicherung mit insgesamt 12.400 Euro aushalten ließ! Die unfassbare Schlamperei bei der Stadt Wien ignorierten eben jene eifrigen Kämpfer gegen Rechts – passt es doch nicht in ihre eiskalte Polit-Agenda.

Beinahe überflüssig zu erwähnen: Dass ein afrikanischstämmiger Migrant beinahe 50 Kinder in Italien in einem Schulbus niedermetzelte und in Utrecht ein offensichtlicher Islamist drei Menschen ermordete und sogar einschlägig polizeibekannt war, gereichte nicht zu empörten Tweets und Recherchen über angebliche Netwerke. Dabei hätte es genügend, weit konkretere Anlässe gegeben: Erst vergangene Woche wurde bekannt, dass Salafisten in Deutschland mitten in der Vorbereitung eines schweren, blutigen Anschlags steckten! Auch das massenweise Niedermetzeln von Christen in Nigeria („Wochenblick“ berichtete) war eben jenen Journalisten, die sich nun als Neuseeland-Kenner genieren, kein Wort wert.

fulani nigeria christen verfolgung massaker

Gefährliche Spalter und Hetzer

Jetzt kommt es darauf an, die linke Instrumentalisierung der Opfer von Christchurch als das zu begreifen, was sie ist: Ein verzweifeltes Aufbäumen gegen die Veränderung der politischen Großwetterlage und den Verlust liebgewonnener Pfründe. Jene „Journalisten“ und Politiker wissen, dass sie langfristig auf dem absteigenden Ast sitzen. Sie klammern sich an die letzten Strohhalme, wollen einen erneuten „K(r)ampf gegen Rechts“ eskalieren lassen – und handeln so ganz nach dem Wunsch des brutalen Killers von Christchurch. Heimatliebende Bürger sollten einen kühlen Kopf bewahren – und sich nicht an dieser gefährlichen Spaltung der Gesellschaft beteiligen.