Zwischen 14. Dezember 2020 und 19. Februar 2021 sind nach Angaben des US-Impf-Frühwarnsystems VAERS in den USA 966 Personen nach einer mRNA-Covid-19-Impfung von Pfizer BioNTech bzw. Moderna verstorben. Zwar gibt es offiziell keine Zusammenhang – die hohe Zahl kurz nach der Impfung verstorbener Menschen beunruhigt dennoch. 

von Kornelia Kirchweger

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In diesem Zeitraum gingen knapp 19.800 Meldungen über unerwünschte Nebenwirkungen bei VAERS ein. Die Todesfälle machen damit 5 Prozent der registrierten Nebenwirkungen aus. Mit Stand 19. Februar erhielten in den USA knapp 42 Mio Menschen eine Covid-19-Impfung.

Manche starben am selben Tag

86 Menschen verstarben laut VAERS am Tag der Impfung (8,9%). Weitere 129 (13,4%) innerhalb eines Tages. Weitere 97 (13,4%) innerhalb von zwei Tagen, 61 Personen innerhalb von drei Tagen. Innerhalb einer Woche starben – zuzüglich jener, deren Ableben bereits früher eintrat – insgesamt 514 Personen (53,2%). 173 Menschen starben innerhalb von 7-13 Tagen, 106 innerhalb von 14-20 Tagen.

85% der Todesfälle betrafen Personen über 60 Jahre, wobei die meisten zwischen 70 und 89 Jahre alt waren. Bei den unter 60Jährigen gab es fünf Todesfälle bei 20-29Jährigen. Acht Menschen starben im Alter von 30-39 Jahren, 20 im Alter von 40-49 Jahren und 57 Personen im Alter von 50-59 Jahren.

In der zugehörigen Online-Resource sind Details zu den Verstorbenen angeführt. U.a., Alter, Geschlecht, Folgen der Impfung, Todesart. Ohne Obduktion gilt ein Zusammenhang zwischen Impfung und einem nachfolgenden Todesfall aber nicht als erwiesen. VAERS wurde 1990 als Frühwarnsystem gegründet, um Sicherheitsrisiken bei Impfungen zu dokumentieren.

Beide Seren nicht „zugelassen“

Weder die Covid-19-Impfstoffe von Moderna und Pfizer BioNTech, noch andere Impfstoffe zur Vorbeugung gegen Covid-19 sind von der zuständigen US-Behörde (FDA) als übliche Impfung zugelassen. Beide Seren haben lediglich eine „Notfallzulassung“ bis auf Wiederruf. Darauf wird auch in den Faktenblättern der beiden Firmen hingewiesen.

Dort heißt es u.a. dieser Impfstoff „kann“ vor einer Erkrankung vor Covid-19 schützen“, aber nicht jeden. Moderna wird ab 18 Jahren, Pfizer ab 16 Jahren geimpft. In beiden Fällen wird vor allergischen Reaktionen gewarnt. Wer allergisch gegen einen der Inhaltsstoffe ist, sollte das Serum nicht erhalten.

Allergen im Impfstoff?

Beide Impfstoffe enthalten u.a. den Wirkstoffträger Polyethylenglycol (PEG), der mittlerweile als „verstecktes Allergen“ gilt. PEG wird in der zellbiologischen Forschung aber auch als Weichmacher oder Feuchthaltemittel verwendet. Nach seinem Einsatz in Kosmetik und Medikamenten kam es zu häufigen allergischen Reaktionen, insbesondere Hautausschlägen.

Interessant sind deshalb auch die in beiden Seren angeführten möglichen schweren Nebenwirkungen, die innerhalb von Minuten bis zu einer Stunde nach Impfung auftreten können: schlimmer Ausschlag am ganzen Körper, Atemprobleme, Schwellungen in Gesicht und Rachen, Herzrasen, Schwindel und Schwäche.

Moderna wurde laut Faktenblatt an knapp 15.000 Menschen in klinischen Tests erprobt, Pfizer BioNTech an rund 20.000 Personen. In beiden Fällen ist unbekannt, wie lange der angenommene Schutz gegen Covid-19 anhält. Unklar ist auch, ob die Seren vor Ansteckung bzw. Weitergabe des Virus schützen.

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