Wenn wir an die Zeit „nach der Corona-Krise“ denken, müssen wir auch an echten Grenzschutz denken. Der Nationalstaat ist der Normalstaat. Globalistische Super-Gebilde sind unnatürlich, aufgebläht und handlungsunfähig. Das zeigt uns diese Krise deutlich.

Gastkommentar von Stefan Magnet

Wer die Grenze kontrolliert, kontrolliert auch, wer ins Land darf. Das ist eigentlich ganz einfach. Aber nicht für ideologisch und politisch verblendete Politiker.

Offene Grenzen als ideologische „heilige Kuh“

Im Februar weigerten sich die Regierungen in Westeuropa die Grenzen zu schließen. Ja, nicht einmal strengere Kontrollen durften sein. Dabei hätte man damit vermutlich die Ausbreitung des Corona-Virus eindämmen und besser kontrollieren können, wurde der Virus ja nachweislich aus Italien eingeschleppt.

Die „heilige Kuh“ der Globalisten durfte aber nicht angerührt werden: Freier Personen- und Warenverkehr geht über alles. Über alles! Wohl auch über Leichen, muss man nach jahrelanger Beobachtung feststellen, wenn man bedenkt, welche kriminellen und irren Auswirkungen uns die „offenen Grenzen“ schon beschert haben. Die mörderischen Folgen von 2015 kennen wir. Die Folgen der offenen Grenzen 2020 werden wir noch kennenlernen.

Irrwitziger Glassturz-Sager von Anschober

Symptomatisch für die Abgehobenheit der globalistischen Politikerkaste ist eine Aussage des derzeitigen Gesundheitsministers von Österreich, Rudi Anschober. Der Grün-Politiker, der die letzten Jahre alles daran setzte noch mehr Migration nach Österreich zu ermöglichen und juristisch abgesicherte Abschiebungen zu verhindern, sagte beim Ausbruch des Corona-Virus in Italien wörtlich: „Man kann keinen Glassturz über Österreich errichten.“

Lassen Sie sich das auf der Zunge zergehen. Der Glassturz, die Käseglocke, miefend, stinkend, abwertend: Sowas wollen doch nur patriotische Hinterwäldler, Abgehängte, Globalisierungsverlierer. Dass nun drei Wochen später unsere Wirtschaft lahm gelegt wird und die physische Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird: Das kann man schon machen.

Vernünftiger Grenzschutz gerade nach der Krise

Unterschiedlichen Prognosen zufolge sollte diese Corona-Krise zwischen Mai und Herbst 2020 überwunden sein. Danach oder gleichzeitig trifft uns die unaufhaltsam über uns hereinbrechende Wirtschaftskrise. Fakt aber ist: Künftig muss genauer hingeschaut werden, wer ins Land kommt – nicht erst, wenn Feuer am Dach ist.

Das bedeutet nicht, einen „Glassturz“ zu errichten. Das bedeutet nicht, den sinnvollen Güter- und Experten-Transfer zu stoppen. Es bedeutet lediglich, wieder selbstbewusster das zu schützen, was wir in dieser Krise als wertvoll wiederentdecken: Unsere Solidargemeinschaft, unsere Heimat, unsere Bauern, unsere Wirtschaft, kurzum: Unseren Nationalstaat, indem wir unsere eigenen Regeln festlegen können, die sich lange bewährt haben und die uns auch künftig gute Dienste erweisen werden. Grenzschutz ist keine garstige Abschottungsmaßnahme, sondern ein sinnvoller Beitrag zu mehr Sicherheit.