Nach dem verheerenden Fall systematischen Mobbings durch Migranten-Schüler an einem Lehrer der HTL Ottakring („Wochenblick“ berichtete) hat sich nun Widerstand aus der Bevölkerung formiert. Auf einer Facebook-Seite, deren Initiatoren auch eine Petition ins Leben riefen, fordern bereits fast 15.000 Menschen, dass Schuldirektor Johannes Bachmair zurücktreten müsse. Brisant: Die Seite wurde mittlerweile offline genommen. 

In der Wiener Bildungsdirektion bei Bildungsstadtrat Jürgen Czernohorszky (SPÖ) läuten die Telefone am Montagvormittag im Dauertakt. Grund: Die Facebook-Seite „Wir fordern: Rücktritt der Direktion der HTL Ottakring“, mit fast 15.000 „Gefällt mir“, motivierte ihre Unterstützer über E-Mail und Telefon den Rücktritt des Direktors zu fordern. Der Druck auf die Bildungsreaktion wird immer stärker!

Vertrag von Lehrer wurde nicht verlängert

Nach dem Skandal rund um einen Lehrer, der monatelang von migrantischen Schülern gehänselt worden ist, muss sich der Schuldirektor Peter Johannes Bachmeier nun der Bildungsdirektion stellen. Der Schüler, der den Lehrer gegen die Tafel gestoßen hatte, sei mittlerweile vom Unterricht ausgeschlossen worden, der Lehrer freigestellt. Pikant: Bereits vor einigen Wochen sei beschlossen worden, dass der Vertrag des Lehrers nicht verlängert wird.

Initiative macht Druck

Die Facebook-Initiative erhöhte nach dem Bekanntwerden der Vorwürfe den Druck auf die Bildungsdirektion und forderte ihre fast 15.000 Fans zum Handeln auf: „Es ist an der Zeit, richtig Dampf bei der Bildungsdirektion (vormals Stadtschulrat) sowie dem zuständigen Stadtrat Czernohorszky zu machen! Bitte alle mitmachen und per Mail UND am besten auch per Telefon den Rücktritt des Direktors fordern. Ruft wenn ihr wollt auch öfters an, sorgen wir für richtig Beschäftigung dort im Haus und stellen wir klar, dass das so nicht geht! Friedlicher Protest ist immer die wirkungsvollste Form!“

Facebook-Seite wurde offline genommen

Offenbar wurde der Druck zu groß. Der Initiator der Seite meldete kürzlich: „Man dreht uns gerade die Funktionen ab, wir können nicht mehr posten und die Bedrohungen werden ebenfalls immer persönlicher und angriffiger.“ Die Seite ist seitdem offline.

Der neueste Vorwurf: Andere Lehrpersonen sollen die Jugendlichen dazu angestiftet haben, den Lehrer aus der Schule zu mobben.