Das Islamzentrum Imam Ali mit ehemaligem Standort in der Wiener Mollardgasse ist durch seine angeblich radikal islamistischen und antisemitischen Umtriebe und im Zusammenhang mit dem Al Quds-Tag bereits mehrfach medial ins Kreuzfeuer geraten.

Zuletzt wurde auch der Mariahilfer Bezirksvorsteher Markus Rumelhart (SPÖ) aufgrund seiner Freundschaft und gemeinsamen Selfies mit dem Imam Erich Muhammed Waldmann im Antisemitismusbericht der Israelitischen Kultusgemeinde erwähnt…

Wirbel nach Hetz-Video

Nun tauchte ein – inzwischen wieder gelöschtes – Video just jener Moschee auf, in dem in bunten Zeichentrickgrafiken gezeigt wurde, dass Homosexualität falsch und gleichgeschlechtliche Ehen schlecht für den Fortbestand der Menschheit seien (mehrere Medien berichteten), das den roten Bezirksvorsteher Rumelhart erneut in Erklärungsnot bringt.

„Wie konnte gerade – der sich als Regenbogenbezirksvorsteher verstehende – Rumelhart angesichts der allgemein bekannten Verfolgung von Homosexuellen im Iran, eine Freundschaft mit dem Imam dieser Iranischen Moschee pflegen?“, fragt dazu etwa auch der Mariahilfer FPÖ-Bezirksparteiobmann Leo Kohlbauer.

Das mittlerweile gelöschte Video erklärte im lustigen Comic-Stil, dass Homosexualität falsch wäre, sogar das Ende der Welt bedeuten würde.

Bezirksvorsteher schweigt eisern zu Vorwürfen

Bis zuletzt habe Rumelhart zu den massiven Vorwürfen gegenüber der Moschee geschwiegen und sich nie von dem Islamzentrum oder der einhergehenden Gesinnung distanziert, so die Freiheitlichen in einer Aussendung.

„Auch aus den Reihen von Rumelharts Parteigenossen hört man dazu kein Wort“, wundert sich Kohlbauer abschließend.