Die Inszenierung im Krankenhaus von Chattanooga, Tennessee ging gründlich daneben. Am 18. Dezember sprach die Krankenschwester Tiffany Dover ein Gebet, bevor sie sich stolz als eine der ersten gegen Covid-19 impfen ließ. Kurz danach brach sie vor laufender Kamera zusammen, erholte sich zunächst aber nochmal und gab ein Interview. Mit Ausnahme eines Videos gab es seither aber kein Lebenszeichen mehr, was die Gerüchteküche befeuerte. Auch Wochenblick haben zahlreiche Zuschriften von Lesern erreicht, die am Schicksal der jungen Schwester Anteil genommen haben und wissen wollen, wie es danach weiter ging. 

Die Geschichte ist zumindest merkwürdig. Um sie zu verschleiern, wurde die volle Maschinerie der Zensur in Gang gesetzt. Legionen von „Faktencheckern“ tippten sich die Finger wund, um Behauptungen zu entkräften, dass die junge Schwester kurz nach der Impfung verstorben wäre. Merkwürdigerweise bleiben die Videos, mit denen angeblich ein entsprechender Beweis angetreten wurde, inzwischen auch auf den Seiten der „Faktenchecker“ wie der eigentlich renommierten Nachrichtenagentur Reuters schwarz. Das ist nicht ganz nachvollziehbar, denn nach einiger Recherche finden sich die betreffenden Videos von anderen Quellen auch auf der zensurgeplagten Google-Plattform „YouTube“:

Tiffany Dover, fällt kurz nach der Impfung in Ohnmacht

Tiffany Dover, Interview nach der ersten Ohnmacht

Danach gab es keinerlei Aktion oder Reaktion der Krankenschwester auf sozialen Medien, auf welchen sie zuvor noch sehr aktiv war.

Tiffany Dovers Profil auf Facebook

Tiffany Dovers Profil auf Instagram

Ihre Profile sind seit der öffentlichen Impfung völlig verwaist. Niemand moderiert sie, niemand stellt neue Inhalte online. Nur die Kommentare werden täglich mehr. Das ist schon reichlich seltsam, denn mit nur einem neuen Foto ließen sich alle Gerüchte entkräften. Der Instagram Account war ab dem 21. Dezember deaktiviert, ist mittlerweile aber seit mehreren Wochen wieder verfügbar. Wer den Account zwischenzeitlich abgeschaltet hat, ist nicht bekannt.

Botschaften des Krankenhauses wurden gelöscht

Das Krankenhaus CHI Memorial, in dem die Schwester beschäftigt ist oder war, veröffentlichte auf seiner Facebook Seite eine Stellungnahme. Auch diese ist mittlerweile nicht mehr auffindbar. Einen Link darauf findet man beispielsweise hier beim Faktencheck von „Mimikama“. Auch auf Twitter gab das CHI Memorial am 19. Dezember bekannt, dass Tiffany Dover bei guter Gesundheit wäre, aber um Privatsphäre für sich und ihre Familie bitten würde. Auch dieser Inhalt ist inzwischen nicht mehr öffentlich verfügbar. Tatsächlich wurde der gesamte Auftritt des Krankenhauses auf „nur für bestätigte Follower“ umgestellt. Warum?

Bizarres Video vom 21. Dezember

Besonders seltsam ist das Video, das am 21. Dezember vom Krankenhaus veröffentlicht wurde. Zur Zeit ist es hier noch abrufbar. Mit diesem Video sollte bewiesen werden, dass es Tiffany Dover gut geht, sie am Leben ist und weiterhin ihren Beruf ausübt. Allerdings ist die Lichtsituation sehr schlecht, die markanten großen blauen Augen der Krankenschwester sind nicht sichtbar. Journalisten als auch „Verschwörungstheoretiker“ aller Länder haben sich in Folge eingefunden und verschiedenste Methoden angewandt, um festzustellen, ob die hier präsentierte Dame auch Tiffany Dover ist.

Das Video wird vom YouTube Publikum als „gruselig“ und „bizarr“ beschrieben. Weil die Dame nicht ohne Maske gezeigt wird, haben viele Zweifel an ihrer Identität. Hinzu kommen Analysen von Augenbrauen und Haaransatz im Vergleich zu anderen, öffentlich zugänglichen Bildern. Tatsächlich dürfte sich ihr Scheitel in nur 3 Tagen merklich verschoben haben. Im Endeffekt kann man aber nur Vermutungen anstellen und vielleicht war die Dame zwischen den beiden Videos einfach nur beim Friseur. Fest steht, dass zumindest seit dem 21. Dezember nirgendwo mehr ein Lebenszeichen von Tiffany Dover feststellbar ist, obwohl bis heute völlig Fremde auf ihren Social Media Accounts kommentieren und auch kondulieren.

Fragen, die niemand beantworten will

  • Warum löschte das Krankenhaus alle Postings von Videos, Fotos oder Texten in Bezug auf den Sachverhalt?
  • Warum schaltet Tiffany Dover ihre Social Media Accounts nicht einfach ab, wenn sie auf Privatsphäre bedacht ist?
  • Weshalb gibt die Krankenschwester nicht einfach ein kleines Lebenszeichen, um die Gerüchteküche zum Verstummen zu bringen? Es könnte ja auch einfach ein Interview oder Foto für eine Zeitung sein – oder eben ein neues Posting auf Facebook oder Instagram.

Zahlreiche Todesfälle nach der Impfung – aber dennoch statistisch wenig

Wochenblick dokumentiert Tag für Tag alle Todesmeldungen, die aus vielen Ländern der Welt eintreffen und in zeitlich nahem Zusammenhang mit der Impfung stehen. Tatsächlich handelt es sich in den meisten Fällen aber um sehr alte Menschen mit schweren Vorerkrankungen. Auch wenn wir nicht erklären können, weshalb man solche Menschen überhaupt gegen Covid-19 impft, ist die Zahl der bekannten Todesfälle im Vergleich mit der Zahl der Impfungen sehr gering. So wurden in den USA bereits weit über 10 Millionen Menschen gegen Covid-19 geimpft, die berichteten Todesfälle in engem zeitlichem Zusammenhang sollen inzwischen bei rund 100 liegen. Sowohl an der Impfung als auch an Covid-19 sterben nur äußerst selten Menschen unter 75 Jahren. Ob das Risiko einer Impfung das Risiko einer Erkrankung überwiegt, wird weltweit kontroversiell diskutiert. Sollte Tiffany Dover tatsächlich an der Impfung verstorben sein, wäre sie ein sehr bedauerlicher Einzelfall. Das tröstet ihre Kinder im Fall des Falles aber gewiss auch nicht.