florian klenk
Kann nun zwar weniger staatliche Inseratenkunden melken, dafür aber bald bäuerliche Nutztiere: "Falter"-Chefredakteur Florian Klenk.

Der Chefredakteur der Wiener Stadtpostille „Falter“, Florian Klenk, leckt noch seine Wunden: Seit Antritt der türkis-blauen Regierung hat seine Zeitung, die ihre Wurzeln im linksextremen Hausbesetzer-Milieu hat, mehr als eine halbe Million Euro weniger für Inserate erhalten. Gleichzeitig teilt der selbsternannte „Kuh-Experte“ nun gegen subventionierte Bauern aus.

Ein Kommentar vom Stellvertretenden Chefredakteur Johannes Schüller

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Klenk gibt seinen Senf zum „Kuh-Urteil“

Als „Experte“ bei „Talk im Hangar-7“ auf Servus TV erregte Florian Klenk, den manche Netz-Nutzer bereits „Falter-Flo“ nennen, die Gemüter, als er Verständnis für das Tiroler Urteil eines Gerichts zeigte. Dieses hatte einen Bauern zu einer Schadensersatzzahlung von rund einer halben Million verurteilt. Der tragische Hintergrund: Eine Wanderin mit Hund wurde im Sommer 2014 von einer aufgebrachten Mutterkuh-Herde tödlich verletzt.

Glocken retten Leben!

Das Unglück wäre vermeidbar gewesen, hätten die Kühe Glocken getragen, so der „selbsternannte“ Kuh-Experte. Während der Wiener Journalist den Bauern Vorschläge macht, wie sie ihren Hof zu führen haben, bangen indes viele Bergbauern um ihre Existenz, sollten solche Urteile die Runde machen.

Bauer sucht Klenk

Besonders die „Arroganz und Überheblichkeit“ mit der der „Ober-Falter“ den Ängsten und Sorgen der Bauern entgegen trat, empörte Christian Bachler, den Eigentümer des Bergerhofs in der Oststeiermark. Der Bergbauer aus der Krakauebene machte in einem Facebook-Video seinem Ärger Luft. „Der Typ gehört vom hohen Ross runtergeholt“, meint der gestandene Steirer Bauer und rechnet mit der „Bobo-Bubble“ in Wien ab, die scheinbar vergessen hat, woher die Milch für ihren Caffè Latte stammt.

Klenk nimmt Einladung an

Zum Schluss lädt Bauer Bachler den „Falter“-Chefredakteur zum Bauernhof-Praktikum ein. Im Sommer 2019 will er ihm zeigen, wie der echte Alltag auf der Alm aussieht. Ob Klenk dabei auch die selbst beglockten Kühe auf die Alm führen darf, bleibt vorerst ungewiss.

Florian Klenk, der promovierte Jurist, nimmt als Reaktion auf den vielgeteilten Post, die Einladung des Bergbauern „mu(h)tig“ an und möchte im Sommer bei Bauer Bachler „hackln, diskutieren, politisieren“. So oder so dürfte sich so eine gute Gelegenheit bieten, den „Falter“ als neues, gegen Schwarz-Blau positioniertes Oppositionsblatt nun auch dem Bauernstand schmackhaft zu machen.

Bei Zensur-Befürwortern in Ungnade geraten

Im Wiener Dauerempörium hatte Klenk zuletzt an Sympathiewerten eingebüßt – er hatte es „gewagt“, die Brandmarkung eines nonkonformen Hörbuchs bei einem Buchhändler zu kritisieren. Daraufhin polemisierten diverse linksextreme Schreiberlinge gegen den ansonsten recht wohlgelittenen, doch um eine zunehmend mittige Positionierung bemühten Linksliberalen. So mancher sah bereits nach Klenks liberalem Urteil ein rechtsradikales Armageddon am Büchermarkt-Himmel aufziehen!

Der „Bobo-Bubble“ möchte man übrigens noch mit auf dem Weg geben: Wenn 1.000 Juristen oder Journalisten fehlen, wird es kaum auffallen. Aber wenn 1.000 landwirtschaftliche Betriebe verschwinden würden, merken das alle!