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Nach dem Mordaufruf in Form einer Bombendrohung gegen Innenminister Herbert Kickl ( „Wochenblick“ berichtete) ist jetzt FP-Verkehrsminister Norbert Hofer dran und muss sich dem unbändigen Hass vieler Gegner aussetzen: Im Forum des linkslastigen „Standard“ machen sich Nutzer offen über seine Behinderung lustig.

Zuvor wurde laut Hofer offenbar im selben Forum sein Tod durch einen Verkehrsunfall herbeigesehnt!

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Spott über Behinderung

Hofer, der im letzten Bundespräsidentschaftswahlkampf antrat und knapp seinem Kontrahenten Alexander Van der Bellen unterlag, zeigt sich auf Facebook erschüttert über den Hass im Forum der Zeitung.

Auf seiner Facebook-Seite postete der Bundesminister am Sonntag Fotos vom Kommentaren aus dem Forum, in denen es unter anderem heißt: „Jetzt hinkt er eh schon. Will er noch mehr Behinderung als er eh schon hat?“ (sic!)

Todeswünsche

Besonders ein Kommentar des Nutzers „Dina101“ schockiert:

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Kritik an „Standard“-Zeitung

Hofer zeigt sich erschrocken über den Hass, fragt offen, warum diese Zeitung das zulässt:

Nutzer sind geschockt

Der Beitrag wurde bereits fast 500mal geteilt.

Facebook-Nutzer reagieren mit Unverständnis, sind weitgehend geschockt. Ein Nutzer fragt etwa in Richtung der Linken, warum es denn hier keinen „Aufschrei“, keine „Lichterketten“ gäbe.

Er attestiert: „Hier wird nur ein Mensch mit einer Behinderung der nicht der linken Ideologie angehört, niedergemacht“ und fordert sogar Bundespräsident Alexander Van der Bellen zu einer öffentlichen Stellungnahme auf:

Für den Kommentar kassiert der Nutzer etliche „Gefällt mir“.

Hass gegen FPÖ-Politiker

Hass und Morddrohungen gegen FPÖ-Politiker stehen bisweilen in Österreich fast an der Tagesordnung.

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Erst vor kurzem regte ein Nutzer ein Bomben-Attentat auf den FPÖ-Innenminister Herbert Kickl an.

Erst vor kurzem regte ein Nutzer auf der Facebook-Seite des ehemaligen Grün-Abgeordneten Karl Öllinger mit Bezug auf Stauffenberg ein Bomben-Attentat auf den FPÖ-Innenminister Herbert Kickl an.

Der Grün-Politiker verteidigte dies sogar und befand, das Posting sei „wohl witzig gemeint“ gewesen.

Rapper wollte Politiker sterben sehen

Im September 2016 verlautbarte etwa der Linzer Rapper Gauna“ in einem qualitätstechnisch eher dürftigem Lied: „Werde weiter gegen Rechte hetzen, bis ein Politiker stirbt“.