Die Mutter der von Afghanen ermordeten kleinen Leonie (13) klagt die Politik an: Sie versteht nicht, wieso der kriminelle Hauptverdächtige nicht längst abgeschoben wurde. Die lebensfremde Darstellung des Geschehens durch die Afghanen und die Medien machen die Frau sprachlos. In einem Interview gibt ein Sachverständiger Aufschluss darüber, wieso es so oft Afghanen sind, die durch brutalste Kriminalität in Erscheinung treten. Der Mann, der selbst gebürtiger Afghane ist, schildert, wieso seine Landsmänner oft Probleme mit europäischen Frauen haben und unser System nicht ernst nehmen können. Der Politikwissenschafter fordert ein strengeres Vorgehen des Staates.

Von Bernadette Conrads

  • Afghanen wachsen in Heimat von Mädchen getrennt auf
  • In Österreich suchen sie oft über Drogen Kontakt zu Mädchen und Frauen
  • Gemeindewohnung statt drakonischer Strafen fürs Drogendealen
  • Können unser Rechtssystem nicht ernst nehmen
  • Leonie (13) wuchs westlich, antiautoritär auf: Medien machen Eltern gemeine Vorwürfe
  • Asylwerber werden von Ex-Asylwerbern betreut: Kein Drängen zur Integration

Sarajuddin Rasuly ist selbst gebürtiger Afghane. Der Doktor der Politikwissenschaft ist Asylgutachter, Dolmetscher und Afghanen-Sachverständiger für Gerichte und Behörden. Bereits 2018 klagte er: „Wie kommen wir dazu, wegen dieser Kriminellen in Verruf zu geraten?“ und forderte, dass kriminelle Asylwerber abgeschoben werden. Doch passiert ist das in den meisten Fällen nicht. Anlässlich des brutalen Vergewaltigungsmordes an der kleinen Leonie (13) aus Tulln bezog Rasuly neuerlich in einem Interview Stellung.

In der Heimat dürfen sie bis zur Ehe nichts mit Mädchen zu tun haben

Aus Afghanistan seien es die Asylwerber gewöhnt, dass sie stets nach Geschlechtern getrennt werden. Der Kontakt zwischen Mädchen und Buben ist vor der Ehe nicht gestattet. „Die Schulen sind nach Geschlechtern getrennt, die Mädchen bewegen sich innerhalb der Familie.“ Dann kämen sie nach Österreich und kämen mit dem westlichen Modell der Gleichberechtigung nicht zurecht, schildert der Experte: „In Österreich sehen die jungen Männer überall junge Frauen herumlaufen und suchen Kontakt.“

Über Drogen kommen sie an junge Frauen

Doch das klappe aufgrund der Sprachbarriere und des Verhaltens der jungen Männer nur selten, schildert der Afghanen-Experte und Politikwissenschafter. Oft kämen die Afghanen dann über das Anbieten und Verkaufen von Drogen an junge Frauen heran. So auch im Fall der kleinen Leonie. Nachbarn schilderten, dass exzessive Drogenpartys und der Besuch junger Mädchen in der Wohnung des Afghanen an der Tagesordnung standen. Sie würden das Verhalten der Männer wiederum fehlinterpretieren und unterschätzen: „Die meisten Mädchen, die mit den Burschen abhängen oder sich sogar anfassen lassen, gehen von Freundschaft aus. Sie rechnen nicht damit, angegriffen zu werden – oder gar ermordet.“ Mittlerweile behauptet der mordverdächtige 16-jährige Afghane, der derzeit in U-Haft sitzt, dass er seit einigen Wochen in einer Beziehung mit Leonie gestanden sei. Leonies Mutter dazu: „Leonie hatte keinen Freund. Die Verteidigung des 16-jährigen Afghanen ist doch lebensfremd!“

Kriminelle Afghanen können österreichisches Rechtssystem nicht ernst nehmen

Derzeit wird weltweit nach einem vierten Afghanen gefahndet. Der 23-Jährige ist zuvor bereits durch ein Sexualdelikt in Erscheinung getreten und steht im Verdacht, sich auch an der kleinen Leonie vergangen zu haben, bzw. an ihrem Mord beteiligt zu sein. Was viele vermuten, kann Dr. Rasuly, der auch als Afghanen-Sachverständiger und Dolmetscher bei Gericht tätig ist, nur bestätigen: Viele Afghanen kommen bereits als Kriminelle nach Österreich. Während in ihrem Heimatland bereits bei kleineren Vergehen jedoch drakonische Strafen auf sie warteten, gebe man ihnen in Österreich das Gefühl, sich hier alles erlauben zu können.

Rasuly: „Man wird nicht wegen einer kleinen Menge Haschisch für Monate weggesperrt oder von der Polizei verprügelt, man kann sich sehr frei bewegen, selbst nach der ersten, zweiten, dritten Anzeige, bekommt vielleicht sogar eine Wohnung, in der man machen kann, was man will. Wie offenbar im aktuellen Fall.“

Das erste, das die Schlepper den Asylwerbern raten würden, sei es, sich als Minderjährige auszugeben. Denn das schütze vor Ärger mit der Polizei. Der Experte fordert, dass bei Verdacht auf Volljährigkeit das Alter der Asylwerber sofort überprüft werden muss. In der Vergangenheit führte die Forderung nach verpflichtenden Handwurzelscreenings jedoch stets zu einem Aufschrei der gut aufgestellten Asylwerber-Lobby.

Arme Eltern werden öffentlich angeprangert

Viele verurteilen nun die Eltern der kleinen Leonie, weil sie nicht umgehend Vermisstenanzeige erstattet hatten. Sie leiden in der für sie so unvorstellbar schweren Zeit nun auch noch unter den Verurteilungen durch Medien und Politik. So ließ sich auch Wiens Polizeipräsident Pürstl im Zuge der Pressekonferenz zur Horror-Tat darauf ein, auf die unwürdige Frage eines Journalisten das nächtliche Herumtreiben der ausgebüchsten 13-Jährigen „als Familienvater“ zu verurteilen. Stellte aber als Polizist noch klar, dass es sich dabei um nichts ungewöhnliches handle. Die Eltern ließen ihrem „kleinen Rebell“ wie sie ihr kleines Mädchen nannten, viel Freiraum. Anders als es zum Beispiel in Afghanistan üblich ist, erzogen sie die kleine Leonie typisch westlich: antiautoritär. Dass man nun die Mutter für den unerträglichen Tod ihrer kleinen Tochter verantwortlich macht, macht sie wütend: „Und selbst wenn mein Kind um 2 Uhr früh am Donaukanal ist, gibt das keinem Typen der Welt das Recht, sich an meiner Kleinen zu vergehen!“

Kein Integrations-Druck: Asylwerber werden von Ex-Asylwerbern betreut

Der Afghanen-Sachverständige sieht die Schuld nicht bei den Eltern. Er fordert eine strenge Kontrolle der Asylwerber durch den Staat und die Vermittlung unserer Werte: „Es geht doch nicht, dass ein angeblich minderjähriger Flüchtling in der Nacht herumstreift oder mit 13-jährigen Mädchen Zeit verbringt. Jeder muss von Beginn an wissen: das ist tabu.“ Außerdem müssten die Asylwerber aus seiner Sicht unterschiedlich, je nach Verhalten, behandelt werden. Doch zusätzlich zum Mangel an Sozialarbeitern komme noch, dass viele Betreuer selbst ehemalige Flüchtlinge seien. Sie hätten oft ein geringes Interesse daran, ihre Schützlinge zur Integration zu drängen: „Ich habe den Eindruck, dass nicht alle von ihnen ihre Klienten in dem Ausmaß zur Integration drängen, wie sich das die österreichische Bevölkerung erwartet.“

Kundgebung vor Asylzentrum der Caritas

Heute findet um 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Caritas Asylzentrum in der Triesterstraße in Wien statt. Dort wollen besorgte Bürger der kleinen Leonie (13) gedenken. Die Aktivisten rufen außerdem die Politik dazu auf, die Ursachen der grausamen Gewalt zu bekämpfen. Entsprechend fordern sie die sofortige Inhaftierung aller Gefährder sowie die Abschiebung von illegalen Asylwerbern. 

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