Nachdem die Insel Mallorca den italienischen Innenminister Matteo Salvini zur unerwünschten Person erklärt hatte, erreicht ihn jetzt ein freiheitliches Urlaubsangebot aus Oberösterreich.

Mallorquinischer Inselrat: Salvini unerwünscht

Der Inselrat Mallorcas hatte den Lega-Nord-Politiker aufgrund seiner Asylpolitik zur Persona non grata erklärt. Der Antrag, den die spanische linkspopulistische Partei Podemos eingebracht hatte, wurde einstimmig angenommen.

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Dafür lobt der Inselrat die Aktivitäten von Organisationen wie Proactiva Open Arms und Lifeline. Diese waren unlängst kritisiert worden, weil sie Experten zufolge als Schlepper auf dem Mittelmeer tätig wären.

Haimbuchner und Rabl: Herzlich willkommen!

Landeshauptmannstellvertreter Manfred Haimbuchner und der freiheitliche Bürgermeister von Wels, Andreas Rabl, reagierten auf das mallorquinische Urlaubs-Verbot mit einer Urlaubs-Einladung nach Wels.

In einer Presseaussendung kritisierten die freiheitlichen Funktionäre die Entscheidung des Inselrates als „unangebracht und unverhältnismäßig“.

Salvini habe in der Vergangenheit mehrfach auf die illegale Massenmigration und ihre Auswirkungen hingewiesen und habe damit zu einem Umdenken in Europa beigetragen. Deshalb wolle man mit der Einladung nach Wels einen „bewußten Kontrapunkt“ setzen.

Salvini beim Welser Volksfest?

Wie der blaue Welser Bürgermeister, Andreas Rabl, betont, ist der italienische Politiker in Wels ausdrücklich willkommen: „Ob beim traditionellen Welser Volksfest oder als Radfahrer in der Rennradregion Wels, die Einladung steht.“