Noch im März muss für Gerhard Hirschmann (FPÖ) eine Welt zusammengebrochen sein. Nachdem ihn die Medien im Zuge einer Schmutzkübelkampagne einer Corona-Party bezichtigten, legte der damalige Landtagsabgeordnete alle bestehenden Ämter nieder. Jetzt feiert er im Zuge der steirischen Gemeinderatswahlen ein mächtiges Comeback.

Seit Waldheim wissen wir, dass sich die Österreicher ihre Wahlentscheidung nicht von den Medien diktieren lassen wollen. So erklärte der Jungpolitiker noch vor der Wahl auf Facebook: „Die Macht geht in Österreich immer noch vom Volk aus und am Wahlsonntag werden wir sehen, wie die Bevölkerung von Heiligenkreuz am Waasen zu meiner Person steht“

Medien wollten ihn brandmarken

Vorgeschichte: Am 21. März – mitten im Corona-Wahn – traf sich der begeisterte Tennisspieler Hirschmann im Zuge seiner Vereinstätigkeit mit weiteren Kollegen im örtlichen Tennis-Verein. Dort besprach man die durch die Maßnahmen bedingte Saisonunterbrechung. Jemand rief die Polizei, die wiederum Anzeige erstattete. Daraufhin schrieben etliche Medien eine „Corona-Party“ herbei und übten sich darin, Hirschmann als Corona-Verbrecher zu brandmarken. Zu diesem Zeitpunkt der „Es wird jeder jemanden kennen, der an Corona gestorben ist“-Hysterie kam dieser Vorwurf in seiner Schwere in etwa einer Mordanklage gleich. Mittlerweile wurden alle Vorwürfe gegen ihn fallen gelassen: wie sich später herausstellte, war ein derartiges Zusammentreffen nie verboten.

Mandate verdoppelt

Die mutige Entscheidung, trotz der medialen Hetzkampagne als Spitzenkandidat bei der Gemeinderatswahl ins Rennen zu gehen, erwies sich für Hirschmann und die FPÖ als richtig.
Während sich die FPÖ mehrheitlich bei den steirischen Gemeinderatswahlen mit Verlusten auseinanderzusetzen hatte, gelang es Gerhard Hirschmann sogar, die Mandate für die Blauen in seiner Heimatgemeinde zu verdoppeln – von zwei auf vier! So erreichte die FPÖ in Heiligenkreuz am Waasen satte 24,5% (+7,31%).

Bevölkerung hat sich selbst ein Bild gemacht

Gerhard Hirschmann ist dankbar für den enormen Zuspruch: ,,Die Bevölkerung von Heiligenkreuz am Waasen hat gesprochen und eindeutig den Wunsch nach Veränderung zum Ausdruck gebracht! Dieses Wahlergebnis ist meiner Meinung nach auch ein klares Zeichen dafür, dass sich die Bevölkerung von Heiligenkreuz am Waasen selbst ein Bild gemacht hat und nicht den unzähligen hetzerischen Medienberichten in den letzten Monaten geglaubt hat.“
Jetzt will er die Anliegen der Bevölkerung von Heiligenkreuz am Waasen in den Gemeindevorstand einbringen. Es gebe viel zu tun in der Gemeinde, so Hirschmann.