Am Frankfurter Bahnhof wurde ein Achtjähriger mutmaßlich von einem Afrikaner vor einen einfahrenden ICE gestoßen. Der Bub starb noch an Ort und Stelle. Der mediale Mainstream berichtete über diese schreckliche Tat gewohnt unverschämt.

Ein Beitrag von Roman Möseneder

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Egal ob Vergewaltigungen, Messerstechereien oder Morde: Bei „Zwischenfällen“ mit Migranten oder Flüchtlingen wird typischerweise von einem „Mann“ gesprochen. Nach der schrecklichen Tat in Frankfurt werfen wir einen Blick auf die Berichterstattung der Mainstream-Medien.

„Der Standard“

Die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ sieht sich als kritisches Qualitätsmedium. Nachmittags berichteten sie, dass ein Kind von einem Zug überrollt worden war. Dass dies aufgrund einer Fremdeinwirkung geschah, hatte offenbar in der Überschrift keinen Platz gefunden. Später wurde die Überschrift verändert.

„Tagesspiegel“

Die Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ schrieb auf Twitter, dass ein Kind auf „die Gleise geraten“ sei. Wie das geschah ist den Kollegen aus Berlin wohl nicht so wichtig.

„Süddeutsche Zeitung“

Die Süddeutsche Zeitung meldete sich ebenso über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ zu Wort. In den Räumlichkeiten der SZ wird wohl ebenso von einem „auf die Gleise geraten[nen]“ Kind gesprochen.

Lokalnachrichten

Auch diverse Lokalmedien leisteten bestmögliche Arbeit. Die „Potsdamer Neueste Nachrichten“ schreiben, dass ein Kind auf die Gleise geriet. Bei der „Thüringische Landeszeitung“ sprach man von einem überrollten Kind.

Die Liste tendenziöser Berichterstattung könnte man selbstverständlich in beliebiger Länge weiterführen. Mainstream-Medien wollen der Realität offensichtlich weiterhin nicht ins Auge blicken. Dass dies nichts mit kritischem Journalismus zu tun hat, kann definitiv nicht geleugnet werden.

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