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Bei den Kommentaren unter Klenks Posting lassen sich Ironie und ideologische Borniertheit mitunter nicht mehr eindeutig voneinander abgrenzen!

Erneut ein abscheulicher Frauenmord in NÖ! Ein offiziell 19-jähriger syrischer Asylwerber namens Yazan A. soll seine 16-jährige Ex-Freundin Michaela K. in Wiener Neustadt erwürgt haben („Wochenblick“ berichtete). Nach der bestialischen Tat versteckte er den Leichnam des Mädchens offenbar in einem Park – am Wochenende wurde der leblose Körper in einem Laubhaufen gefunden. Der gefasste Yazan A. zeigte sich mittlerweile geständig. Jetzt warnen Linke im Netz vor einer rechten „Instrumentalisierung“ der wahren Horror-Tat.

Ein Kommentar von Online-Chefredakteur Johannes Schüller

Wirbel bei „Falter-Flo“

Pikant: Der Hauptverdächtige, für den die Unschuldsvermutung gilt, war offenbar bereits vorbestraft, konnte aufgrund der Gesetzeslage nicht abgeschoben werden. Im Oktober 2018 lief gegen ihn – offenbar vorerst erfolglos – sogar ein Asyl-Aberkennungsverfahren! Angesichts der brisanten Hintergründe des mutmaßlichen Killers zeichnet sich nun eine breite Debatte über die Notwendigkeit rascherer Asyl-Aberkennungen sowie zügiger Abschiebungen ab!

Unter einem Twitter-Posting von Florian Klenk, Chefredakteur des Wiener Stadtblättchens „Falter“, das seine Wurzeln in der linksextremen Hausbesetzerszene hat, fetzen sich Einwanderungskritiker und einschlägige Asyl-Fans förmlich um die Deutungshoheit zu der Horror-Tat.

„Es ist fuenf vor Nazi“

Mitunter verschwimmen dabei die Grenzen zwischen Ironie und ideologischer Borniertheit in nicht eindeutig abgrenzbarer Weise! Insbesondere der Umstand, dass Klenk einen Artikel zum Thema mit nicht unkenntlich gemachten Foto des Tatverdächtigen veröffentlichte, sorgt dabei für Unmut.

„… ist die Veröffentlichung des Fotos zu diesem Zeitpunkt ‚üblich‘?“, empört sich eine Nutzerin. Klenk reagiert harsch: „Wann denn? Es wird ja gefahndet“. Ein weiterer Nutzer schleudert dem so brüskierten Falter-Chefredakteur indes entgegen: „Sie wissen ganz genau was gemeint war. Es ist fuenf vor Nazi.“

Linke kritisieren Klenk scharf

Andere mutmaßliche Follower werfen Klenk indes vor, eine vermeintliche rassistische Grundstimmung zu befördern oder aber „hetzerische“ Artikel zu teilen. „Warum verlinken sie die reißerischen, regelrecht hetzerischen Artikel?“, schreibt etwa ein Nutzer unter den von Klenk geposteten Link zu einem „heute.at“-Artikel über den jüngsten Frauenmord von Wiener Neustadt.

„Ganz ohne Zynismus… Es ist und bleibt Doppelmoral. Ich denke Klenk/Falter haben zu sehr Angst von den Rechten bzw. der Masse der Gesellschaft als ‚Gutmenchen‘ (sic!) bzw verschleiernde ‚Lügenpresse‘ diffamiert zu werden. Aus diesem Grund greift man das hier auf und trägt zur rassistischen Grundstimmung bei. WARUM werden Kriminalfälle mit Arabern/Muslime so stark beleuchtet. Ist einfach nicht okay“, attackiert ein Kommentator mit offenem Visier Klenk.

Entschuldigung bei Waldhäusl notwendig

Unter dem Strich eine ziemlich absurde Kritik, bedenkt man die dramatische Häufung von Frauenmorden in Österreich und die überdurchschnittliche Involvierung von Migranten und Asylwerbern („Wochenblick“ berichtete)! Eine weitere Sorge einschlägig linker Nutzer scheint indes auch dem niederösterreichischen Integrations-Landesrat Gottfried Waldhäusl (FPÖ) zu gelten.

Dieser hatte zuletzt den Zorn der Asyl-Lobby auf sich gezogen, da er in Drasenhofen rabiate und häufig gewaltbereite jugendliche Asylwerber unter anderem einer verstärkten Ausgangskontrolle unterzog. Dieser könne den brutalen Mord nun „ausschlachten“ lautet offenbar eine der vordringlichen Sorgen einiger Twitter-Nutzer. „Vielleicht wäre eine Entschuldigung an #Waldhäusl nun angebracht„, bemerkt ein Kommentator dagegen scharfsinnig und zutreffend! Waldhäusl war in den vergangenen Wochen wegen seines konsequenten und rigorosen Umgangs mit minderjährigen kriminellen Asylwerbern vom linken Mainstream scharf angegriffen worden.

Verwunderung über Klenk

Überrascht zeigen sich indes Medien-Insider über Florian Klenk: Dieser hatte noch vor wenigen Wochen die Polizei ermahnt, die öffentliche Fahndung nach dem mutmaßlichen Steyrer Asyl-Killer Saber A. wieder vom Netz zu nehmen, da der Fahndungszweck erfüllt sei („Wochenblick“ berichtete). Es würden sich „in Kommentaren Hass und Todesstrafenfantasien“ entladen, tadelte der „Falter“-Chefredakteur die Polizei.

Im aktuellen Fall hat Klenk jedoch auch nach einiger Zeit den mit einem unverpixelten Fahndungs-Foto versehenen Artikel-Link von „heute.at“ auf Twitter nicht entfernt, obwohl der akut Verdächtige bereits gefasst wurde (Stand 14. Jänner 2019, 12.21 Uhr)! Und das, obwohl sich auch unter diesem Klenk-Posting die Emotionen förmlich überschlagen…