Wie kann man nur so hasserfüllt sein? Nachdem zahlreiche Mainstream-Medien den ORF-Stiftungsrat Norbert Steger für seine Kritik am Zwangsgebühren-Kanal scharf angriffen, zuckte jetzt der linke Kabarettist Leo Lukas auf Facebook völlig aus. „Und an Hrn. Steger gerichtet, ganz persönlich: Komm geh einfach sterben. Es wäre besser für uns alle, auch für deine eigenen Kinder“, schrieb der auch vom ORF im Online-Shop angepriesene Kabarettist und Ex-Grünen-Funktionär.

Ein Kommentar von „wochenblick.at“-Chefredakteur Johannes Schüller

ORF lernt nichts aus Fehlern

Es scheint, als sei mittlerweile jede Forderung nach mehr Objektivität im ORF bei dem Verband der linken Mainstream-Medien verpönt.

Dabei ist die Liste der einschlägigen Skandale rund um den Zwangsgebühren-Kanal mehr als lang: Nicht nur ein irreführender Zusammenschnitt des FPÖ-Wahlkampfes in Tirol, einschlägige Polit-Kommentare des ORF-Aushängeschilds Armin Wolf, ein „Gefällt mir“ von Generalsekretär Alexander Wrabetz für einen linksradikalen Tweet und das offensichtliche Naheverhältnis des ORF-Moderatoren Tarek Leitner zu SPÖ-Boss Christian Kern lassen viele Österreicher an der Objektivität des durch Zwangsgebühren finanzierten Sender-Konglomerats zweifeln.

Erst vor kurzem brachte die Berichterstattung des ORF-Korrespondenten Ernst Gelegs zur Wahl in Ungarn viele Zuschauer zum Kochen. In den zugehörigen Beiträgen wurde Ungarn unverblümt als „demokratische Diktatur“ bezeichnet, deren Medien „weitgehend gleichgeschaltet“ worden seien. Grober Unsinn, wie jeder Budapest-Besucher bestätigen kann!

Großer Applaus: Armin Wolf bekommt Bildungspreis

Norbert Steger hat Recht

Die Kritik des ORF-Stiftungsrats und FPÖ-Urgesteins Norbert Steger, dem Sender fehle es in der Berichterstattung an Objektivität, erscheint vor diesem Hintergrund mehr als plausibel. Mit Recht forderte Steger in einem Interview mit den „Salzburger Nachrichten“ eine „objektivere Berichterstattung“ vom ORF ein. Freilich prallt solch eine Kritik an den federführenden Köpfen des Senders wie ein Gummiball ab. Denn diese „Journalisten“ fürchten vor allem um ihre Pfründe!

Ein täglicher Blick auf die Twitter-Seiten der ORF-Agitatoren Armin Wolf und Stefan Kappacher genügt, um sich ein Bild von der unverblümten Polit-Propaganda wichtiger Mitarbeiter des Senders zu machen. Munter und stetig wird dort gegen nicht-linke Medien und die Regierungsparteien ÖVP und FPÖ mobilisiert.

Wolf teilt extrem linke Seite

Wolf schreckt nicht einmal davor zurück, einen Beitrag einer extrem linken Seite namens „FPÖ Fails“ zu teilen, die gegen geltendes Recht verstößt, indem sie auf die Nennung des Impressums verzichtet. Auf Twitter mobilisiert ORF-Wolf ebenso aus voller Brust gegen Steger:

 

Inseraten-Profiteur „Profil“ jammert über „Wochenblick“

Besonders perfide: Es sind solche sich als vermeintlich objektiv gebenden „Journalisten“, die im Verbund mit Mainstream-Medien wie dem satt durch Regierungs-Inserate geförderten Blättchen „Profil“ unentwegt gegen nicht-linke Medien und Kritik am ORF mobilisieren. Der „Wochenblick“ wird bereits dafür kritisiert, dass er vom Land Oberösterreich Regierungsinserate im Wert von 3.654 Euro erhielt.

Zum Vergleich: Die Zeitung „Profil“, die in Oberösterreich laut Eigenangaben gerade einmal eine beilagefähige Auflage von 6.100 Exemplaren hat („Wochenblick“: 35.000), bekam allein im dritten Quartal 2017 laut Transparenzdatenbank mehr als 50.000 Euro an Inseraten von Regierungs-Institutionen.

Doppelmoral bei ORF-Wolf

ORF-Journalisten wie Wolf hindert das freilich nicht daran, ausgerechnet Kritik an Inseraten für den „Wochenblick“ öffentlich auf Twitter zu teilen. Beim ideologisch näherstehenden „Profil“ schaut der umstrittene Moderator dagegen gerne mal weg.

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Deshalb heult der ORF-Wolf auf

Wolf würde sich es am liebsten im warmgesessenen ORF-Sessel endgültig bequem machen und allerortens seine Polit-Ansagen herausbellen .Stegers Vorschläge, einseitig und wiederholt politisierende Korrespondenten zu entlassen, versetzen den Wut-Wolf des Zwangsgebühren-Kanals deshalb in helle Rage. Aber wie heißt es doch so schön: So wie getroffene Hunde bellen, heulen eben auch getroffene ORF-Wölfe!