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Nach einem Testlauf im Oktober 2017 will Facebook nun seine Neuigkeiten komplett umstellen. Für Nachrichtenportale nonkonformer Medien – wie den „Wochenblick“ – könnte dies schwerwiegende Folgen haben. Die Umstellung dürften vor allem der finanzstarke und staatlich geförderte Mainstream für sich nutzen können.

Zu negative Neuigkeiten?

Als seinen Neujahrsvorsatz formulierte der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg die Umstellung der „Neuigkeiten“. Weg von Beiträgen von Unternehmensseiten und hin zu Posts von Freunden und Verwandten.

Der Grund: Facebook würde mittlerweile oft zu passiv genutzt, was eine negative Auswirkung auf die Zufriedenheit der Nutzer habe. Die Schuld gibt Zuckerberg dabei den Seiten von Unternehmen, worunter auch Medien fallen. Diese würden die Neuigkeiten zu sehr dominieren.

Katzenvideos statt Asyl-Enthüllungen?

Bereits im letzten Oktober wurde die Struktur der Neuigkeiten (Beiträge, die einem auf der Startseite von Facebook angezeigt werden) in mehreren Ländern so umgebaut, dass nur mehr Beiträge von Freunden und Werbeanzeigen gezeigt wurden. Nun sollen alle anderen Länder folgen.

Die Gefahr, die eine massive Reduktion der Reichweite von Facebook-Seiten bringt, betrifft jedoch nicht nur Unternehmen, sondern alle, die an kritischer Berichterstattung abseits von Mainstream-Medien interessiert sind. So könnten unabhängige Nachrichten – etwa über das Asylchaos – auf Facebook bald nicht mehr angezeigt werden, während private Katzenvideos Hochkonjunktur feiern könnten.

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wochenblick zeitung oberösterreich

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Vorteil für Mainstream-Presse

Sollten Nachrichten von Medien künftig nur mehr durch die Bewerbung von Beiträgen den Lesern angezeigt werden, wäre dies ein enormer Vorteil für milliardenschwere Mainstream-Medien.

Kleine und finanziell schwache Alternativmedien hingegen, könnten dadurch schnell von der Bildfläche verschwinden. Ein Supergau für die digitale Meinungsvielfalt.

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Wer dennoch informiert bleiben will, sollte frühzeitig vorsorgen und bereits jetzt den Wochenblick-Newsletter abonnieren und regelmäßig unsere Netzseite aufsuchen. Damit kritische Berichterstattung auch abseits von Facebook weiterhin möglich ist und die alarmierende Umstellung nicht zum Todesstoß für Alternativmedien wird.