Fast unbemerkt schrammte Europa am Freitag erneut an einem folgenschweren Mega-Blackout vorbei. Bereits eine Woche zuvor bestand aus ungeklärten Gründen Blackout-Gefahr. Dieses Mal wurde als Ursache ein Riss im Stromnetz durch eine Störung in Südosteuropa bekanntgegeben. Beängstigend: „Great Reset“-Autor Klaus Schwab „warnte“ bereits vor einem Großangriff auf die europäische Stromversorgung und bezeichnete ein solches Szenario als „Cyberpandemie“.

Freitagnachmittag gegen 14.05 Uhr sei ein massiver Abfall in der Frequenz im Stromnetz festgestellt worden, erklärt Gerhard Christiner, Vorstand der Austrian Power Grid AG, gegenüber Focus. Ursache für die Störung soll ein größerer Stromausfall in Rumänien gewesen sein. Da das europäische Stromnetz in sich geschlossen ist, droht beim Wegfall einer einzelnen Region der europaweite Totalausfall der Energieversorgung. Durch den wachsenden Mehrbedarf an Energie und den durch die Energiewende zunehmenden Wegfall deutscher Kern- und Kohlekraftwerke wird Europas Energienetz zunehmend fragiler.

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Horrorszenario Blackout

Sollte das Stromnetz zum Erliegen kommen, befänden wir uns in einem wirklichen Horrorszenario. Strom, Kommunikation, Wasser- und Lebensmittelzufuhr: Alles würde zum Erliegen kommen. Die Kanalisation würde aufgrund des Wegfalls der Pumpsysteme übergehen. Autos ließen sich an den Zapfsäulen der Tankstellen ohne Strom nicht betanken und auch die Supermärkte müssten ihre (elektrischen) Pforten geschlossen halten, denn ohne Strom können sie nicht auf ihre Kassasysteme zugreifen.

Erneuerbare Energien unzuverlässig

Eines der Kernprobleme, das zu immer mehr Überlastungen des Netzes führt, entsteht durch die Energiewende. Während Deutschland seine Kohlekraftwerke und Atommeiler abbaut, wird der Energiebedarf nicht ausreichend durch erneuerbare Energien gedeckt. Denn wie der österreichische Blackout-Experte Herbert Saurugg anführt, können die erneuerbaren Energien aufgrund ihrer Abhängigkeit von Umwelteinflüssen (Wind, Sonne) nicht immer in gleichem Maße Energie produzieren. Speichersysteme müssten Ausgleich für schwächere Tage gewährleisten. Doch derer würde es fehlen, sie seien im erforderlichen Ausmaß derzeit technisch noch nicht zu bewerkstelligen. Saurugg empfiehlt daher unter anderem eine Überbrückung durch die rasche Errichtung von Gaskraftwerken.

Nachlese: Bereits 2020 sprach der Wochenblick im Exklusiv-Interview mit Herbert Saurugg über einen möglichen Blackout während Corona und entsprechende Krisenvorsorge.

WEF-Schwab: Cyber-Pandemie wird noch schlimmer als Corona

Erst im November 2020 sprach Klaus Schwab, der für seine kommunistisch-totalitäre Zukunftskonzeption in seinem Buch „The Great Reset“ (Der große Neustart) heftig in der Kritik steht, von einer „Cyber-Pandemie“. Schwab erklärte: „Wir alle wissen, dass das erschreckende Szenario eines umfassenden Cyberangriffs die Stromversorgung, den Transport, die Krankenhausleistungen und unsere Gesellschaft insgesamt vollständig zum Erliegen bringen könnte. Die COVID-19-Krise würde in dieser Hinsicht als kleine Störung im Vergleich zu einem großen Cyberangriff angesehen werden“.

Sind es Warnungen oder Drohungen? Bei Schwab weiß man nie. Jedenfalls sind wir laut dem umstrittenen WEF-Gründer nicht mehr sicher: „Ohne Anpassung werden zuvor sichere Systeme und Umgebungen unsicher.“ Schwab analysiert: „Der Macht- und Kontrollverlust in einer großen Region über einen längeren Zeitraum würde schwerwiegende Auswirkungen auf Unternehmen, Regierungen und Gesellschaften im weiteren Sinne haben.“

 

 

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