Unlängst berichtete Wochenblick über den spannenden Auftritt des Afghanen-Sachverständigen Sarajuddin Rasuly im ORF. Dort forderte der Dolmetscher und Politikwissenschafter, dass kriminelle Afghanen auf jeden Fall abgeschoben werden müssen und eine härtere Kontrolle der Asylwerber durch den Staat. Roman Rafreider entgegnete Rasuly darauf: „Ich fürchte, wir haben das letzte Mal in diesem Studio darüber gesprochen.“ Jetzt antwortete Roman Rafreider dem Wochenblick und erklärt: Er habe das so nicht gemeint. Rafreider zeigte sich dankbar für unser genaues Hinhören. Erfolg: Der kritische Rasuly darf weiter in den ORF!

  • Dr. Sarajuddin Rasuly kritisiert Österreichs laschen Umgang mit den Afghanen
  • Er fordert schnelle Abschiebungen bei Straftaten
  • Zweifelt an Integrierbarkeit junger Afghanen und nennt Gründe
  • ORF-Rafreider: „Das letzte Mal in diesem Studio darüber gesprochen“
  • Der ORF-Moderator antwortet auf Wochenblick-Beitrag: Danke für genaues Zuhören
  • Rafreider will das so nicht gemeint haben

Anlässlich des grausamen Vergewaltigungsmordes an der kleinen Leonie (13) aus Tulln berichtete Wochenblick bereits zuvor über die interessanten Ansichten des klugen Afghanen-Sachverständigen Sarajuddin Rasuly. Er stammt selbst aus Afghanistan. Doch auch er ist sich sicher: Durch viele der Afghanen, die 2015 ins Land gekommen sind, ergeben sich dramatische Probleme für unsere Gesellschaft. Die meisten von ihnen seien Analphabeten. Mit dem weiblichen Geschlechten sollen sie Probleme haben. In Afghanistan werden Buben und Mädchen strikt getrennt, im Westen treffen sie auf befreite Frauen. Diese verstünden dann oftmals die Absichten der Zugewanderten nicht, erklärte Rasuly.

Das letzte Mal darüber gesprochen?

Vergangene Woche wurde Rasuly dann auch in den ORF in die Nacht-ZIB mit Roman Rafreider eingeladen. Dort schilderte der Politologe, der selbst vor Ewigkeiten aus Afghanistan nach Österreich gekommen ist, wieder, dass es kaum möglich ist, die Afghanen in diesem Ausmaß in Österreich zu integrieren. Roman Rafreider brach das Gespräch am Ende mit den Worten: „Ich fürchte, wir haben das letzte Mal darüber gesprochen in diesem Studio.“

Rafreider antwortet Wochenblick-Lesern auf Twitter!

Viele Leser zeigten sich darüber empört. Doch Roman Rafreider fühlt sich falsch verstanden. Er habe das so nicht gemeint, das „nicht“ sei untergegangen, erklärt er gegenüber den Wochenblick-Lesern auf Twitter.

Roman Rafreider im O-Ton: „Liebe alle. Ich bin sehr dankbar für Ihr genaues und kritisches zuhören. selbstverständlich hab ich „ich fürchte, dass wir NICHT zum letzten mal darüber reden müssen“ gesagt und gemeint. wir haben ja herrn rasuly eingeladen. und haben uns dabei was gedacht. vielen dank“

Erfolg: Herr Sarajuddin Rasuly darf also trotz seiner Abschiebe-Forderungen und seiner kritischen Haltung gegenüber der Afghanen weiterhin im ORF auftreten!

Wochenblick-Aufzeichnung. Hier verabschiedet Roman Rafreider Herrn Dr. Rasuly:

Rafreider: Dankbar für genaues und kritisches Zuhören

ORF-Rafreider antwortet auf Wochenblick-Tweet:

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