Inspiriert durch den„Wochenblick“-Bericht über das vor sich hin gammelnde Kriegerdenkmal in Kleinmünchen, lässt Marchtrenks Bürgermeister Paul Mahr (SPÖ) nun die örtliche Gedenkstätte für die Gefallenen des Krieges renovieren.

Damit folgt er auch dem Wunsch von Marchtrenker Bürgern, die ihn etwa zeitgleich um das Herrichten des in die Jahre gekommenen Denkmals ersuchten, insbesondere um die Sichtbarmachung der verblassten Namen und Schriften auf den Tafeln (Bild oben).

Vier gefallene Brüder

Das Kriegerdenkmal für die 42 gefallenen Soldaten des 1. Weltkriegs besteht aus einer Marmorsäule, die von der Bronzefigur des Erzengels Gabriel gekrönt ist (Entwurf: Professor Karl Lang). 1955 wurde eine konkave Wand errichtet, um an die beinahe 200 gefallenen und 80 vermissten Soldaten des Zweiten Weltkriegs zu erinnern.

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Furchtbare Schicksale dahinter

„Die Schicksale dahinter sind oft furchtbar“, betont Paul Mahr (siehe Bild) und verweist auf vier gefallene Brüder.

Der Bürgermeister hatte sich sofort bereiterklärt, die Gedenkstätte für die Gefallenen auf Kosten der Gemeinde zu renovieren, zumal es heuer viele Gedenkveranstaltungen gebe: Beispielsweise im „KulturRaum“ Alte Kirche sowie am Friedensweg, der beim Kriegerdenkmal beginne.