Im Vorjahr enthüllte der Wochenblick die Hintergründe einer inszenierten Moschee-Attacke. Über die Verstrickungen des Heeres-Geheimdienstes in den gescheiterten Angriff  kommen nun immer mehr Fakten ans Tageslicht.

Der Spitzel des Bundesheer-Geheimdienstes sollte rechte Gruppierungen ausspionieren.

Inszenierter Angriff um Rechte „ins Messer“ laufen zu lassen

Da die beobachteten Gruppierungen („Identitäre Bewegung“ und „Partei des Volkes“) jedoch keine Strafttaten begingen war die Observierung nicht gerechtfertigt. Deshalb musste man selbst einen Angriff inszenieren um endlich ein handfestes Ergebnis vorlegen zu können. Bei dem Plan des Spitzels, einen Schweinekopf am Zaun der Moschee zu platzieren, machte jedoch nur ein einziges Mitglied der PDV mit. Dieser wurde dann auch als einziger am Tatort geschnappt nachdem der Verbindungsoffizier anonym die Polizei alarmierte und sogar noch mit Falschinformationen fütterte (Waffen, mehrere Personen usw.)

Überwachung war unzulässig

Jetzt versucht die Staatsanwaltschaft in den reichlich dubiosen Fall Ordnung zu bringen und auch die heeresinterne Aufklärung ist mittlerweile angelaufen. Laut der „Kleinen Zeitung“ soll die interne Revision des Verteidigungsministeriums festgestellt haben, dass die Aktion rechtswidrig war:  „Das Abwehramt ist nur für die Abwehr von Gefahren für die militärische Sicherheit zuständig. Doch für das Militär hat seitens der „Identitären“ oder der Partei des Volkes keine Gefahr bestanden.“

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