Die NASA hat bei einer Untersuchung im US-Bundesstaat Kalifornien festgestellt, dass die dortigen Mülldeponien 40 Prozent der festgestellten Gesamtemissionen freisetzen. Und zwar Methan, das 25 Mal so wirksam – also weitaus schädlicher ist – als CO2. Methan entsteht nicht nur – wie beständig getrommelt – in der Massentierhaltung. Es wird auch durch Klärwerke, Mülldeponien und Stauseen freigesetzt. In der Natur kommt Methan aus Sümpfen, Mooren und Tiefseevulkanen.

Eine Kommentar von Kornelia Kirchweger

NASA hat genau geschaut

Die Erkenntnisse der NASA (Nationale Aeronautik- und Raumfahrtbehörde) sind allgemein gültig, auch für andere Teile der Welt. Die interessanten Ergebnisse lieferten die Infrarotbilder eines fliegenden Gas-Sensors. Die NASA hat damit rund 300.000 Anlagen in ganz Kalifornien unter die Lupe genommen. Sie zeigen auf, dass Mülldeponien im „Goldenen Staat“ – zusammen mit Rinderfarmen und Öl- und Gasfeldern Hauptquellen für Methan sind. 550 der insgesamt untersuchten Anlagen sind schwere Methanemittenten, 55 davon sind sogenannte „Superemitter“. Sie allein produzieren 33 Prozent der gesamten Methan-Emissionen Kaliforniens. Von den 270 untersuchten Müll-Deponien fielen wiederum 30 in die Kategorie der „Superemitter“. Sie setzen 40 Prozent der Gesamtemissionen in Kalifornien frei, die im Rahmen der Untersuchung festgestellt wurden.

Wird jetzt auch Müll verboten?

Die linken Demokraten, die Kalifornien seit 2011 fast in den Bankrott regierten und gemeinsam mit radikal linken „Klimaschützern“ am lautesten die Klima-Apokalypse heraufbeschwören, müssen sich also etwas überlegen. Denn der Müll stammt aus dem Überfluss der Konsumenten, zu denen auch sie gehören. Ob und wie sie sich künftig einschränken, ist nicht bekannt. Aber vielleicht wirkt ja der anklagende Blick von Klima-Ikone Greta, der seit kurzem von einem 20 Meter großen Wandgemälde auf die Straßen von San Francisco gerichtet ist.