Tausende folgten Martin Rutters Aufruf zur Mega-Demo anlässlich des Nationalfeiertags nach Wien. Stundenlang taten sie ihren Protest kund. Für Selbstbestimmung und Demokratie: Die Demonstranten forderten ein Ende des Impfterrors der Regierung und etablierten eine neue Protestparole: „Schallenberg muss weg!“ Der Protest war so vielseitig und aussagekräftig wie seine Teilnehmer.

Angesichts des 3G-Zwangs im Büro ab 1. November und des Lockdowns für Ungeimpfte bei entsprechenden Werten im Inzidenz-Zahlen-Bingo fiel der Protest am heutigen Nationalfeiertag entsprechend groß aus. Tausende Menschen gingen nach dem Motto: „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Freiheit klaut!“ auf Wiens Straßen.

Es gab insgesamt drei Demonstrationen und Protestversammlungen: Eine davon von Martin Rutter, einen Infostand von der Partei MFG und eine auf der Kaiserwiese. Auf der Kaiserwiese versammelten sich rund 1.000 Personen unter dem Motto „Gegen die Spaltung der Gesellschaft“ und nach erfolgreicher Standkundgebung führte sie der Protestmarsch quer durch Wien.

Somit setzten Regierungskritiker am Karlsplatz, entlang der Ringstraße und vor der Wiener Hofburg, dem derzeitigen Sitz des österreichischen Parlaments ein Zeichen des Widerstands. In die Hofburg durften heute nur Impfwillige, Präsident Van der Bellen rief sie zur „Impfburg“ aus. Wochenblick hat Eindrücke der Demos gesammelt.

Alle Fotos von Fotograf Alois Endl.

Mehr zum Thema: