Daran, dass es im Profifußball um Summen geht, die lange nicht mehr nachvollziehbar sind, hat man sich ja schon fast gewöhnt. Der geplante Milliarden-Coup des Schweizer Fifa-Bosses, Gianni Infantino, hätte aber sogar bei Insidern noch für Kopfschütteln gesorgt…

Doch die Pläne sind vorerst auf Eis gelegt. Wie die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet, informierte der Nachfolger Sepp Blatters europäische Klub-Bosse darüber, dass es derzeit noch auf fast allen Ebenen zu wenig Rückhalt für die Fantasien der Fifa gibt.


Der Traum von der „Nations League“

Der beinahe schon an Größenwahn grenzende Plan hätte eigentlich vorgesehen, eine neue Klub-Weltmeisterschaft aus dem Boden zu stampfen, die alle vier Jahre, jeweils im Juni, stattfinden hätte sollen. Zusätzlich zu diesem Turnier träumte die Fifa noch von einem globalen, alle zwei Jahre stattfindenden Liga-Turnier im Stil der „Champions League“ für Nationalmannschaften, der sogenannten „Nations League“.

Käufer für die Rechte an diesen Turnieren hätte es laut übereinstimmenden Medienberichten auch schon gegeben. Eine Bank aus Japan hätte gemeinsam mit den Regierungen aus China und Saudi-Arabien satte 25 Milliarden Euro für zwölf Jahre ausgegeben.

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