Auch der Naturschutzreferent LH-Stv. Dr. Haimbuchner zeigt sich zufrieden über den Ausgang der Verhandlungen.

Aufatmen in Oberösterreich: Das Land konnte in Sachen „Natura 2000“-Projekt eine Einigung mit der Europäischen Kommission erzielen, bei der alle Seiten zufriedengestellt wurden.

Bei der Paketsitzung mit der Europäischen Kommission am Montag konnten die vorangegangenen Streitigkeiten endlich beigelegt werden. Wegen Defiziten in der Umsetzung der Natura 2000 Vorgaben wurde im Jahr 2013 nämlich ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Österreich eingeleitet!

Schaden abgewendet

Das hatte zur Folge, dass das Gesamtpaket durch die Kommission nochmals aufgeschnürt wurde. Der „Wochenblick“ berichtete bereits mehrmals über die Angriffe der Kommission auf die Landwirtschaft im Rahmen des „Natura 2000“-Projekts.

Oberösterreich hat durch die bereits erfolgten Nachnominierungen und die bis Ende 2018 zugesagten zusätzlichen Nominierungen von Natura 2000-Gebieten sowie durch ein gut angelegtes Schutzprojekt für den Luchs nun alle Anforderungen erfüllt und einen wichtigen Schritt in Richtung des unbeschadeten Abschlusses des Vertragsverletzungsverfahrens gesetzt.
Luchs Oberösterreich
Grenzgänger aus dem böhmischen Wald haben es schon bis vor die Tore von Linz geschafft. Nun soll der Luchs wieder eine fixe Heimat in OÖ erhalten.

Naturschutz mit Hausverstand

Auch der Naturschutzreferent LH-Stv. Dr. Haimbuchner zeigt sich zufrieden über den Ausgang der Verhandlungen. „Wir haben in OÖ unsere Hausaufgaben in Sachen Natura 2000 gemacht. Es ist erfreulich, dass unsere weitsichtige und nachhaltige Naturschutzpolitik auch bei der Kommission Anklang findet und dass der Disput um die Natura 2000 Schutzgebiete in Oberösterreich nun erfolgreich beigelegt werden konnte. 
Wir in Oberösterreich setzen im Naturschutz auf Hausverstand sowie freiwillige Mitarbeit statt Zwang und haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht“, betont er.